Umzugs-Special: Die neue Wohnung von M. und Mme. Pötit

Morgen ziehe ich um. Ich bleibe natürlich Karlsruhe treu, gewechselt wird nur das Viertel. Künftig wohnen wir dann in der Südstadt. Das ist das Ende der WG-Zeit und ab dann wohn ich zum ersten Mal in einer Wohnung mit meinem Freund. Ich freu mich sehr darauf, denn der Mann ist der beste. Keine Zweifel ob es klappt, nur Spekulationen was es wohl ändert. Gewollte Veränderungen sind jedenfalls kein ständiges Absprechen mehr wer wohin kommt, keine Klamottentasche mehr als zweite Handtasche und kein „hm, bei mir im Kühlfach wäre jetzt noch Eis…“. Das wird eine gute Sache.

Die Wohnung

Mit nur 3 besichtigten Wohnungen hatten wir uns auch schon entschieden. Zack! Obwohl es uns auch in einem Altbau gut gefallen hätte, wird es nun eine neu renovierte Wohnung, die uns wahnsinnig gut gefällt. Sie ist hell, schlicht, hat einen großen Balkon und eine noch größere „Dachterasse“ (im ersten Stock, aber da sich darunter ein Zimmer befindet, wird was sich eigentlich wie ein Balkon anfühlt zur Dachterasse). Diese Wohnung passt zu uns. Das hat sich gut angefühlt. Warum also noch ewig weitersuchen. So weit, so gut!

Die ganzen organisatorischen Dinge sind langsam unter Dach und Fach. Strom, Internet, Umzugswagen, … und vor allem Helfer sind schon startklar. Ich hause seit gestern zwischen Bergen von gepackten Kartons. Aber trotzdem bin ich ganz nervös, denn es fehlen uns noch ein paar entscheidende Dinge: darunter auch die Küche, ein Kleiderschrank und ein Sofa. Auf lange Sicht soll noch mehr vom bisherigen Inventar getauscht werden. Aber puh, das sind doch mal drei ordentliche Baustellen, findet ihr nicht? Deshalb gibt es jetzt ein kleines Umzugs-Special hier bei Pötit.

PART 1: Die Küche

Wir waren im Küchenfachgeschäft. Ich habe den Eindruck, dass dort alles teurer wird, je schlichter man es gerne mag. Die Möglichkeiten sind wirklich unbegrenzt und mit viel Geld hätte man da richtig maßgeschneiderte Lösungen finden können. Da wir aber eine Mietwohnung beziehen und die Küche, die wir nun kaufen vermutlich beim Auszug an den Nachmieter verkauft wird – wobei der Preis enorm schrumpft – gibt es nun doch eine Küche von IKEA.
Die stellen gerade das System von Faktum auf Metod um, genau zu unserem Umzugstermin. Metod ist mit ein paar neuen schlauen Ideen seinem Vorgänger überlegen. Immerhin hat das neue System dann ein paar clevere neue Kniffe und wir bekommen auch in ein paar Jahren noch Ersatzteile und können fleißig Fronten tauschen, wenn uns danach ist. Also haben wir uns entschieden zu warten. Also werden wir  am 2. Juni sofort hinstürmen und hoffen, dass zumindest die wichtigen Teile sofort zum Mitnehmen da sind.


Hereinspaziert – da kommt mal die Küche hin
Kleiner Nachtrag. 
Wenn ihr mir bei meinen Entscheidungen helfen sollt, müsst ihr ja auch wissen wie es aussieht. Hier also ein paar schnelle Handyschnappschüsse, die ich als Gedankenstütze beim Ausmessen der Wohnung gemacht hab:

Von Arbeitsplatten und Spülbecken…
Dass die Fronten weiß werden, war eigentlich nie zur Debatte gestanden. Und welche Griffe mir gefallen war auch schnell klar. Ich möchte keine Hängeschränke haben. Das bedeutet, dass es ganz schön eng wird, denn die Bodenfläche ist nicht riesig groß. Ob ich sie nicht nachträglich doch noch brauch, wird sich zeigen. Erst mal jedenfalls nicht.
Aber womit wir noch wirklich unschlüssig sind, ist aber die Arbeitsplatte. Holz? Grau? Weiß? Oje, da sind wir noch wirklich unentschlossen. Außerdem liebäugle ich mit einer Keramik-Spüle. Ich weiß ja, dass das laut klappert und auch, dass da drin schnell mal was kaputt geht. Aber sie ist auch einfach hübsch. Und am liebsten will ich keine Abtropffläche daneben. Die ist zwar praktisch, aber leider auch nicht wirklich schön.
Hat mir zu den beiden Themen vielleicht wer einen guten Rat?

Inspiration
Inspiration habe ich natürlich jede Menge gesammelt bei Pinterest. Wer auch auf der Suche ist, findet hier bestimmt Anregung oder zu viele Ideen haha

Folge Pötits Pinnwand „Home | Kitchen + Dining Inspiration“ auf Pinterest.

Es bleibt spannend. Sobald die Küche steht, gibts Bilder.

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11 Kommentare

  1. Liebe Anni, wir haben ne Keramik Spüle und der Gedanke mit dem klappern ist nur bedingt richtig. Wenn Wasser drin ist klappert da nichts mehr 🙂 Kaputt ist mir auch noch nichts gegangen. Aber es lohnt ein gescheites Ding zu kaufen, die IKEA Spüle verkratzt nämlich leider ziemlich schnell. Villeroy & Boch ist leider echt teuer, aber dafür sieht sie auch nach vier Jahren noch tipptopp aus. 🙂

  2. Ich rate auch jedem der eine Küche kauft zu einer guten Keramik- oder Granitspüle. Meine ist anthrazit und sehr schlicht, mit einem weichen Schwamm und einem guten Antikalkmittel, ist sie nach 6 Jahren noch wie neu! Viel Erfolg beim Umzug!

  3. Liebe Anni,
    um eine Auskunft zur Arbeitsplatte zu geben, würde ich gern noch wissen: Wie ist der Boden? Wie sind die Wände hinter der Arbeitsplatte, wie sind die restlichen Wände und welche Möbel sollen noch in die Küche?
    Und von den Dingen die über eine Keramikspüle gesagt werden, würde ich an deiner Stelle einfach Abstand nehmen. Eine Küche muss doch leben und da muss auch mal etwas ein wenig zerkratzen dürfen und auch klappern. Also denk nicht zu viel nach und nimm sie. Auf das Abtropfteil kannst du getrost verzichten. Das wird völlig überbewertet.
    So, das war jetzt meine Meinung 😉
    Liebe grüße Ninja

    • ui, das ist lieb von dir ninja. danke schon mal für die meinung zur spüle!

      mehr infos kann ich sehr gerne geben. da bilder in diesem fall ganz sicher mehr sagen als worte hab ich mich entschlossen, die bilder, die ich als gedankenstütze beim ausmessen der wohnung gemacht hab, doch noch zu zeigen. also hereinspaziert! so schauts aus.

      der boden in der küche ist irgendwo zwischen grau und schwarz, auf den bildern aber noch staubig. der boden im wohnzimmer ist „berglärche“ und da es eine offene küche ist, wird man also auch die kombi sehen. die küche wird U-förmig und schließt dann mit der säule ab.

      sie ist super hell und bisher gibt es nicht zu viele möbel die sonst noch rein müssen. ich werd die möbel im wohnbereich weiß und grau halten. für den essbereich hab ich schon 2 solche lampen abgestaubt und unter anderem diese stühle. ein tisch fehlt noch. ich mags eigentlich lieber hell, deshalb war auch eine schwarze arbeitsplatte nie im gespräch. ich könnte mir sogar ganz weiß vorstellen wie hier (so ein offenes holzteil hätten wir auch im repertoire), bin mir aber nicht sicher ob das noch so wirkt, wenn man nen schwarzen boden drunter hat. aber bei den lampen konnt ich nicht nein sagen. und die stühle würd ich wenns mir gar nicht gefällt eventuell auch grau lackieren. ich war vor allem auf die sprossen heiß 😉

      bisher sind alle wände weiß – im küchenbereich vom vermieter mit einem fließenspiegel versehen. Im wohnzimmer wünsch ich mir mindestens eine graue wand.

      ach ja, und links im eck wird ein hochschrank sein, der dann die arbeitsplatte unterbricht. ich hatte deshalb auch schon überlegt ob dann der teil vorn bei der säule einfach ne andere arbeitsplatte bekommt…

      jetzt bin ich super gespannt auf deine experten-meinung 🙂 evtl der weiß und hinten was anderes, damit dort die weiße spüle besser wirken kann? oh, ich bin so dankbar für entscheidungs-hilfe!

    • soooo, jetzt aber.
      puh, da muss ich ja jetzt erstmal hinterherkommen mit deinem hier ein Hochschrank da ne andere Arbeitsplatte… nee, di letzten Zwei Absätze habe ich nicht so ganz verstanden 😉
      Aber: deine bisherigen Ideen finde ich sehr großartig, ebenfalls die Lampen und die Stühle.
      Was würdest du denn davon halten die Arbeitsplatte nicht schwarz, aber in dem Grau der Fliesen zu machen? Dann könntest du mit einer dünnen Platte in gleicher Farbe den weißen Fliesenspiegel verdecken. Somit hättest du wie einen grauen streifen an der Wand. Die Farbe kannst du dann als Wandfarbe wieder im Wohnzimmer aufnehmen. Die weiße Spüle kommt dann auch toll zur Geltung.
      ich würde dir raten alles „festes“ so dezent wie möglich zu halten. Farbe und andere Materialien kommen durch die täglichen Gegenstände des Lebens.
      Oha… ich könnt hier Romane schreiben…
      Hilft es dir so, oder sollen wir uns über Email austauschen?
      Liebst Ninja

  4. Liebe Anni, eine Küche zu finden, bezahlbar und hübsch, ist eine riesen Herausforderung. Ich hab das grade (leider zum zweiten Mal) hinter mir und kann Dir vielleicht ein paar Tipps zur Ikea-Küche geben. Ich habe die Ikea-Echtholz-Furnier-Arbeitsplatte. Schön, teuer, und ein Desaster! Das Holzfurnier ist super empfindlich und überall wo Wasser hinkommt, also um die Spüle rum, ist das Holz jetzt nur nach ein paar Monaten schwarz. Nicht schön. Eine weiße Arbeitsplatte sieht zwar schick aus, man hat aber immer das Gefühl, dass man drüber wischen muss, weil man wirklich auch den kleinsten Minikrümel auf ihr sieht…Und von der Ikea-Keramik-Spüle hat uns die freundliche Ikea-Mitarbeiterin abgeraten, da sie qualitativ minderwertig sei und wir damit nur Ärger hätten. Ich hab der Dame geglaubt und jetzt ein Spülbecken aus Granit, das ich bei Amazon relativ günstig gekauft habe. Das ist schön, robust und schwarz, weil das sehr pflegeleicht ist. Und eine Abtropffläche habe ich auch nicht, hatte ich noch nie, finde ich nämlich hässlich, deshalb habe ich drauf verzichtet 🙂 Egal was Du machst, Du wirst schon das Richtige für Dich finden!
    Liebe Grüße und ganz viele gute und starke Nerven während der Umzugsphase <3
    Julia

  5. Liebe Anni,
    na da habt Ihr zwei ja ein Projekt am Start. Ich kann mich noch gut an meinen letzten Umzug erinnern… Puuuh!! Stress pur!!! Aber man hat ja stets das Ziel vor Augen, das hilft!!
    Ich hatte zum Glück die Möglichkeit für sehr wenig Geld eine Einbauküche zu übernehmen.
    Vielleicht wäre es eine Überlegung in die Arbeitsplatte etwas mehr zu investieren (Schreinerqualität)? Meine Kollegin hatte das: Schränke von Ikea und Arbeitsplatte vom Schreiner; hat 15 Jahre gehalten.
    Echtholz muss man halt immer entsprechend pflegen. Habe ich auch so übernommen. Keine Ahnung wie alt meine Platte schon ist. Sieht aber immer noch ganz gut aus. Gebrauchsspuren gibts, aber in vertretbarem Rahmen.
    Ich bin auch kein Fan von Abtropfflächen. Auf meiner liegt ein dickes Holzbrett von Habitat (das ist im Grunde meine Arbeitsfläche, hier schneide ich alles, ist direkt neben dem Herd und erhöht das Ganze somit kriege ich keinen lahmen Rücken – ein paar positive Nebeneffekte).

    Gutes Gelingen und Einleben in der neuen Wohnung wünscht
    Anja

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