Umzugs-Special Part 2: Chaos und eine Kitchen-to-be

Ihr Lieben, hätte ich geahnt, dass ihr so tatkräftige Berater seid, hätte ich schon viel früher meine Überlegungen in Sachen Küche geschildert. Herzlichen Dank für eure Meinungen. Da wir nicht ewig ohne Küche bleiben wollen und schon jetzt gern mal wieder was Ordentliches daheim essen würden,  kann das Thema Küche kein bisschen mehr länger warten. Seit einer Woche sind wir nun in der neuen Wohnung und seither hat sich folgendes getan:

Als am Samstag alle Helfer weg waren, herrschte das Chaos. Ich übertreibe nicht. Hier das Beweisfoto.

Nachdem die Kisten alle in die richtigen Zimmer verteilt waren, sah die Wohnung zwar noch längst nicht wohnlich, aber immerhin sortiert aus. Das hat sich mit einem Schlag wieder geändert, als wir am Dienstag Küche und Kleiderschrank gekauft haben.

Vor Ort hat sich dann erst einmal herausgestellt, dass ich mir viele Gedanken hätte sparen können. Denn als ich nun endlich wusste welche Farbe die Arbeitsplatte haben soll und welche Spüle ich möchte, hat man mir gesagt, dass das gar nicht geht. Super. Wartezeit für Spezialanfertigungen kam gar nicht in Frage, also war schnelles Umentscheiden gefragt und wir haben kurzerhand umgeplant: Statt mittelgrauer Platte wurde es eine hellgraue, dünne. Und damit war auch schon die Frage nach dem Spülbecken geklärt: Es gibt nämlich nur ein einziges zu dieser Platte passendes Becken. Das ist aus mattem Edelstahl. Geht klar. Aber das war erst der Anfang.

Nach nicht enden wollenden 4 Stunden an der Warenausgabe (was hätte ich in der Zeit alles tun können, wenn ich nicht fest daran geglaubt hätte, dass es nun ja jede Sekunde soweit sein muss…) haben wir 500 Kilo Küche und sicher noch mal 200 Kilo Kleiderschrank auf den Anhänger geladen und daheim dann die komplette Wohnung damit zugestellt. Plötzlich war wieder alles voll mit Päckchen!
Noch schlimmer wurde es, als diese Päckchen geöffnet wurden: Berge an Karton, Styropor und sonstigem Verpackungsmüll belagern die Terrasse und kurzzeitig war jeder freie Zentimeter der Wohnung bedeckt mit Schubladen und Korpussen.

Aber es wurde 3 Tage lang geschraubt, gesägt, gebohrt und geklebt. Dabei waren unsere fleißigen Helfer mehr als Gold wert und so kommt es, dass die Küche nun fast fertig ist! Fast.
Weil natürlich noch ein Scharnier nicht auf Lager war und hier und da der Feinschliff fehlt. Eigentlich wollte ich zum Beispiel ohne Wandleisten auskommen – aber eine Wand ist doch zu krumm. Bis alles an Ort und Stelle ist, wird es noch dauern. Aber man kann es jetzt offiziell Küche nennen und ich bin schon jetzt sehr glücklich mit dem Ergebnis.
Die letzten Details nehmen wir jetzt noch in Angriff und dann zeig ich euch gern wo bei uns künftig gekocht wird. Ich freu mich so!

Ähnliche Beiträge

3 Kommentare

  1. Finde dein Umzugs-Special toll!! 😀 Wir ziehen auch dieses Jahr um, aber erst Ende August/September. Bin schon jetzt gespannt, wie das wird. Den Umzug in die jetzige Wohnung vor 3 Jahren habe ich ziemlich anstrengend in Erinnerung. 😉

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.