Eine Lampe, die mich glücklich macht*

Weiße Marmor Nachttischlampe: schlicht, zeitlos und perfektes Licht #marble #light #lamp

(Enthält Werbung) Manchmal muss man nicht nur die Dinge, sondern auch mich ins richtige Licht rücken, damit ich mich wohl fühle. Und weil das „richtige“ immer wieder ein anderes Licht ist, hat meine neue Nachttischlampe noch ganz dringend gefehlt.

Eine Deckenlampe, die den kompletten Raum von oben ins Scheinwerferlicht taucht, macht mich unglücklich und sorgt bei mir für Unbehagen. Ganz ähnlich wie Lärm oder ein dauerhaft nervendes Geräusch ist zu grelles Licht einfach unglaublich störend. Da sitze ich lieber noch einen Tick länger im dusteren Dämmerlicht als die Deckenlampe zu früh anzuknipsen…
Ich finde, es ist sogar eine richtige Kunst genau die richtige Helligkeit zu erreichen und vermutlich ändert die sich ganz subjektiv nicht nur nach persönlichen Gewohnheiten, sondern auch nach Gemütslage und Tageszeit.

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Verschiedene Lampen für verschiedene Jobs

Genau deshalb habe ich lieber viele einzelne Lampen, durch die ich eben genau so viel Licht haben kann, wie es mir gerade gefällt und auch genau dort, wo es sein soll. Einzelne kleine Lampen mit stimmungsvollem Licht kann man also gar nicht genug haben.

In unser Schlafzimmer ist gestern Lampe Nummer fünf eingezogen. Ja, fünf. Unnötig? Kein bisschen! Abgesehen davon, dass Hübsches ja nie so ganz unnötig ist, sondern einfach den Tag schöner macht und die Laune hebt, hatte mir einfach noch eine Stufe zwischen Leselampe und Nachtlicht gefehlt. Eine, die man abends beim Serien gucken oder Geschichten erzählen noch gerne an hat. Eine, die dabei nicht blendet. War bisher die Leselampe an, habe ich mich unbewusst immer ein bisschen vor ihrem hellen Licht versteckt, deshalb stand sie auch schon seit Wochen ständig gedreht da. Achtet mal darauf – unbewusst geht das glaub ich vielen so und dabei ist die Lösung wirklich einfach: verschiedene Lampen für verschiedene Jobs. Und die hab ich bei made in design dann auch gefunden.

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Bristol, die schlichte Tischlampe aus weißem Marmor

Ich habe also nach einer Tischlampe gesucht und kürzlich dann „Bristol“ von Frandsen gefunden. Weißer Marmor! So ein tolles Material. Dazu ein graues Textilkabel und durch das hohe Gewicht ein richtig satter, fester Stand. Perfekt! Wenn die mal nicht perfekt zu meinem anderen Deko- und Möbel-Fundus passt…Mit der schlichten Form halte ich sie auch für sehr zeitlos, die Entscheidung war also schnell gefallen.

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Und welche Glühbirne brauch ich jetzt?

Doch dann lauert die nächste Challenge: das „Leuchtmittel“. Ich finde ja, das sollte auch Job des Designers sein! Ist ja nicht so irrelevant, wenn kein Schirm da ist, der es verdeckt. Also habe ich die neue Lampe nämlich direkt in den Baumarkt geschleppt um dort verschiedene Birnen zu testen. Und was soll ich sagen? Mit jeder Birne, die ich in meine Bristol reingedreht habe, sah das hübsche Stück KOMPLETT anders aus. Am besten hat mir dann die weiße Variante gefallen, wie so oft… Ein bisschen schaut es jetzt aus wie eine Mensch ärgere dich nicht – Figur. Aber wie eine unglaublich elegante! Und ich mag, dass kein Vintage-Glühdraht von der schönen Lampe ablenkt. Harmonische Kombi, oder?

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How to: Die richtige Birne für deine Lampe finden

HELLIGKEIT

Basis beim Kauf ist immer die Angabe auf der Lampe wie viel Watt die Birne maximal haben darf und natürlich welche Fassung sie braucht. Während man sich früher auch einfach an der Watt-Zahl orientieren konnte um die Helligkeit zu erfahren, wandeln die schlauen Stromspar-Techniken LED und Halogen den Strom viel besser in Licht um. Die Wattzahl ist also nur in Verbindung mit der Technik noch ein guter Richtwert und das kann sich ja kein Mensch merken. 50 Lumen sind eher Kategorie „Schummerlicht“ (für mich hier genau richtig) und mit einer einzigen Birne mit 1000 Lumen ist der ganze Raum taghell.

FARBTEMPERATUR

Auch bei der Farbtemperatur habe ich schon 2,3 mal ganz schön daneben gegriffen. Hier ist Kelvin dein Freund und Helfer. Er verrät genau welche Farbe das Licht hat. Bis zu 3000 K hat ein warmes, gemütliches Licht. Zum Vergleich: Kerzenlicht hat 1500 K und etwa 5000 K hat helles Sonnenlicht am Mittag, was also ein neutrales Licht bedeutet und sich für Bad oder Büro empfiehlt.

 

Aber genug über Beleuchtung und Leuchtmittel… Ich knipse jetzt mein Lämplein an und freu mich, wie hübsch es ist und dass mich nichts mehr blendet! Drum jaaa, eine Nachttischlampe kann tatsächlich ein bisschen glücklich machen.

* Vielen Dank an Made in Design für die freundliche Kooperation. 

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6 Kommentare

  1. Ui, wie hübsch! Und vielen Dank für die kleine Lektion über Lumen, Watt und Kelvin – das ist tatsächlich etwas, was ich auch nie verstehe…

  2. Sehr hübsche neue Nachttischlampe hast du da! Ich liebe Marmor, ist ein sehr schönes zeitloses Material.
    Die Birne hast du auch super dazu ausgesucht. Mir gefällt das Mininimalistische sehr.
    Wenn mir die Kleine nicht mehr alles vom Nachttisch zieht, muss sowas Schönes auch her 😉

    • :* vielen Dank, liebe Inga!
      So leicht lässt sie sich nicht ziehen, aber hast Recht, das riskiert man lieber nicht… Dafür hast du ja was anderes Schönes mit zwei Beinchen und Kulleraugen 🙂

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