Zack, Dezember! Wie ich in einer Stunde von null auf Advent komme

Wie jedes Jahr bin ich unglaublich spät dran mit meiner Adventsdeko. Das hat quasi schon Tradition. Und ehrlich gesagt, wüsste ich nicht, wieso ich mit dieser Tradition brechen sollte…


Manchmal beschleicht mich ja wirklich das Gefühl, nicht professionell genug zu sein für die Blogger-Welt, wie sie inzwischen ist. Wenn ich ohne Redaktionsplan einfach nur dann etwas schreibe, wenn es etwas Neues zu erzählen gibt und mein Leben 1.0 es auch zulässt. Wenn ich nicht im September schon meine Weihnachtsdeko plane und vorbereite, sondern den Adventskalender am 1.12. noch schnell fertig mache. Da müsste ich ja vermutlich schon mindestens am Silvester-Post feilen, wenn nicht vielleicht schon über Ostern nachdenken, wenn ich das hier alles richtig ernst meinen würde. Oder? Tja, Oooder man macht das eben so wie ich. Unprofessionell aber mit Spaß. Mit dem Leben 1.0 als Richtschnur und ohne Leistungsdruck.

Herzlich willkommen auf PÖTIT, dem Blog, auf dem nichts gemacht oder gekauft wird, nur um es zeigen zu können.

 

Weihnachtsstimmung erst ab Dezember, dann aber bitte schnell

Bevor der Kalender nämlich nicht auf Dezember steht, bin ich einfach für Weihnachtsstimmung komplett immun. Ich kann mir nicht helfen, aber selbst beim Plätzchenbacken und Glühweintrinken komme ich im November einfach noch nicht richtig in den Adventsgroove. Dann fällt der erste Schnee, das erste Lichtlein brennt und urplötzlich fühlen sich die kurzen Tage gemütlich an. Und erst ab diesem Tag komme ich in die Verlegenheit nun doch auch mal ein wenig andere Stimmung in der Wohnung haben zu wollen. Aber ohne gleich im Winterwonderland zu landen, versteht sich.

 

Zehn Minuten für den Adventskalender

Nachdem das erste Tütchen nun schon offen ist, zeige ich euch heute erst Bilder von meinem ganz schnell zusammengesuchten Adventskalender. PÖTIT-professionell eben.

Statt 24 Schoko-Geschenken habe ich schon länger Gefallen daran gefunden, vier kleine ausgesuchte Geschenke zu verschenken. Die haben es sich dieses Jahr im Wohnzimmer gemütlich gemacht und warten dort geduldig auf den Tag, an dem sie ausgepackt werden dürfen.

50 Minuten für spontane DIY Advents-Wall-Hangings

Noch weniger geplant waren die Kränze an der Wand. Aber als ich den „Adventskranz“-Kerzenständer und den „be merry and bright“ Stoff-Wimpel vom letzten Jahr wieder ausgepackt habe, hat das irgendwie noch nicht ausgereicht, um die Wohnung ausreichend in den Advents-Modus zu versetzen. Also habe ich in meinem Bastel-Material gekramt und aus ein paar Perlen, Metallringen, Tannenzweigen und Basteldraht ein wenig Wanddeko gebastelt.

Ich glaube das Basteln selbst hat mit passender Musik noch mehr dazu beigetragen als das Ergebnis, aber ab jetzt ist hier offiziell Adventsstimmung. Kein Abend mehr ohne Tee und Kerzenlicht. Von null auf Adventsstimmung in nur einer Stunde. Alle Jahre wieder!

 

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4 Kommentare

  1. Sehr schön, liebe Anni! Und bitte, bitte lass Redaktionspläne Redaktionspläne sein und zeigt uns gerne weiterhin am 4. Dezember deine Adventsdeko. 🙂

  2. Sehr sympatisch, dass du auch so spät dran bist! Ich habe Samstag Abends noch fix meinen Adventskranz zusammengestellt und sonntags gleich die erste Kerze angezündet.

    Mir gefällt sehr gut, dass du deinem Stil auch in der Weihnachtsdeko so treu bleibst! Ich freue mich auf Sonntag 🙂

    • Klaro, kennst mich doch 😀 Alles auf den letzten Drücker! Weihnachten bildet da keine Ausnahme… und ja, auch in Sachen Stil nicht!

      War schön am Sonntag! Nächstes Mal wieder länger 🙂

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