Die vielleicht schlichteste Hochzeitseinladung aller Zeiten

minimalistische hochzeitseinladung schwarz-weiß

Teil drei des kleinen Wedding-Specials: unsere Hochzeitseinladung. Schlicht, puristisch, reduziert. Und schon ganz nah dran an der Deko.

Postkarte mit Farbkern als Hochzeitseinladung? Aber hallo!

Wie schon bei unserer Save the Date Karte geht es auch bei der Hochzeitseinladung in Schwarz-Weiß weiter. Aber dieses Mal noch reduzierter, noch schlichter und geradliniger. Dafür aber auf deutlich schönerem Papier: Farbkern ist das Schlagwort und mit dicken 980 Gramm pro qm liegt sie richtig satt in der Hand.

 

Aus dem Nähkästchen: Was nicht so gut geklappt hat

Farbkernpapier (auch Multiloft genannt) ist wohl noch gar nicht so bekannt, wie wir dachten und die dicke Karte veranlasste so ungefähr 90% der Gäste dazu, erst mal zu probieren, ob man die wohl aufklappen kann. „Das muss doch irgendwie gehen“, dachten sich viele und haben mit Daumennagel oder pustend probiert, das Papier zu öffnen. Aiaiai… aber gut, hat ja trotzdem alles geklappt. Würde ich auch trotzdem sofort wieder wählen, dann die dicke Karte macht schon richtig was her! Lustig anzuschauen war es obendrein.

(Hochzeits-)Papeterie mit Transparentpapier

Transparentpapier ist für mich schon immer ein super spannendes Material. Die meisten Transparentpapiere lassen sich auch ohne Probleme bedrucken – besonders gut geeignet sind meiner Erfahrung nach die, die zum Skizzieren gedacht sind, denn darauf muss ja auch der Bleistift gut halten. Die Banderolen um die Einladungskarte herum haben wir also selbst bedruckt und zugeschnitten. Außerdem habe ich etwa 3 Wochen vorher kleine Pistazienzweigchen in die Blumenpresse gelegt. Die getrockneten Zweigchen konnte ich dann ganz einfach von hinten an der Banderole fixieren. Ob man das alles braucht? Nein. Aber es macht aus einer einfachen Postkarte ein Hochzeitseinladungs-Unikat. Und so waren auch hier wieder organische Formen mit dabei, die irgendwie immer dazu gehörten, um das Strenge ein wenig zu brechen.

Der passende Stempel – eine gute Investition

Auch sehr praktisch! Denn mit nichts sonst lässt sich so einfach und sauber ein Wiedererkennungsmerkmal auf Papier bringen. Wir haben damit das Kuvert der Hochzeitseinladungen bestempelt, aber später beispielsweise auch die Papiertütchen der Blumenkinder und ganz bestimmt folgt bald auch das Kuvert für die Dankeskarte.

Eine Website als Ergänzung der Hochzeitseinladung 

Ich hatte ja so ein bisschen meine Sorge, ob die Infos auf der Website wohl gelesen werden. Besonders als ich hörte, dass bei anderen nicht mal die Einladungskarte gelesen wurde. Da haben wir es aber wohl mit unseren Gästen gut erwischt! Wir haben ganz bewusst auch die Adresse nicht auf die Karte geschrieben, sodass man quasi gezwungen ist, auf der Website vorbei zu schauen. Unsere Erfahrungen damit waren super, eine Website würd ich jederzeit wieder machen. Die Arbeit war überschaubar und ich wollte der schlichten Einladung einfach keine 5 Extrablätter beilegen oder sie (noch schlimmer) komplett überfrachten. So konnte sie ganz clean bleiben. Top!

 

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