Kategorie: Lektüre

Bücher, Magazine und Lesestoff für Designthemen

Terrasse bepflanzen? Genau so geht’s! Ein Buch der Könner.

veranda junkies buch

Ich glaube, ich bin auch ein kleiner Veranda Junkie. Wenn ich die Interviews mit all diesen spannenden Menschen lese, fühle ich mich verstanden.

„Ja, genau so geht es mir auch“, denke ich, wenn Karel erzählt, dass das Gießen am Abend beinahe ein Ritual für ihn ist. Oder dass Madeleine zwar das urbane Leben genießt, aber trotzdem vom Landleben träumt und die Lücke mit einer wunderschönen Loggia schließt.
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Maras Sweet Goodies – ein süßer Buchtipp

Die liebe Mara ist so eine, die fällt auf. Zuerst weil sie bildhübsch ist, dann weil sie so herzlich lacht. Dann staunt man nicht schlecht, dass sie Anwältin ist. Und spätestens wenn sie dann in schönstem Dialekt einen Spruch vom Stapel lässt, weiß man, dass sie ein echter Goldschatz ist.

Kurz danach denkt man sich „Was macht die denn noch alles und… schläft die auch mal?“. Vermutlich nicht. Denn jetzt hat unsere Mara auch noch ein eigenes Buch: „Maras Sweet Goodies„.  Dafür hat sie nicht nur 80 neue Rezepte selbst kreiert, sondern auch alle Texte geschrieben und die Bilder gemacht. Da sag ich mal Chapeau! Hut ab, vor dieser Powerfrau. Weiterlesen

Aus alt mach neu – Upcycling mit Julias Buch voller Ideen

„Wegwerfgesellschaft“ ist einer der vielen unschönen Titel, die man uns so gibt.

Weil das leider nicht so ganz an den Haaren herbei gezogen ist, ist Upcycling ein ganz wichtiges Thema. Statt wegwerfen einfach mit neuem Sinn versehen – so ist der Plan. Das geht natürlich nicht immer, ist aber ein guter Anfang und setzt ein Zeichen. Also los!

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Pötit liest | Kinfolk 11

Bevor ich mich in Superlativen verliere, möchte ich heute lieber gar nicht viel schreiben. Kinfolk ist perfekt. Und dass die neue Ausgabe das Home-Issue ist, lässt mein Herz noch ein wenig höher schlagen.


“Kinfolk is a growing community of artists with a shared interest in small gatherings. We recognize that there is something about a table shared by friends, not just a wedding or once-a-year holiday extravaganza, that anchors our relationships and energizes us. We have come together to create Kinfolk as our collaborative way of advocating the natural approach to entertaining that we love. Every element of Kinfolk—the features, photography, and general aesthetics—are consistent with the way we feel entertaining should be: simple, uncomplicated, and less contrived. Kinfolk is the marriage of our appreciation for art and design and our love for spending time with family and friends.”

Ich schätze es fühlt sich an wie ein Ritterschlag, wenn man drin ist. Deshalb freu ich mich sehr mit Lea und Matthias von Studio OINK – ihr habt das aber auch wirklich verdient.

Mehr Einblicke in Issue 11 gibt es hier.

Pötit liest | Wohnidee

Das Magazin WOHNIDEE gibt es schon seit unglaublichen 30 Jahren. Trotzdem hatte bisher noch keine Ausgabe den Weg zu mir nach Hause gefunden. Heute hat sich das geändert.

Irgendwie ist mir das Cover der neusten Ausgabe ins Auge gestochen, ich hab darin geblättert und was ich entdeckt habe, hat mich überzeugt: Gibt doch tatsächlich die unglaublich talentierte Fotografin Petra Bindel Einblicke in ihr Zuhause in Schweden. Das konnte ich mir nicht entgehen lassen! Und ich wurde nicht enttäuscht. Wie erwartet, wohnt sie unglaublich stilvoll.

Auch der Rest des Magazins, das es übrigens auch im günstigen und praktischen Taschenformat gibt, hat überzeugt. Gut… auch hier kommt man nicht um mehr oder weniger sinnfreie Bildunterschriften herum. Aber das ist ja auch nicht das Gütekriterium nach dem eine Wohnzeitschrift zu bewerten ist. Viele schöne Dekoideen, hübsche Fundstücke und tolle Fotos auf mehr als 100 Seiten:

Das bepflanzte Windlicht von House Doctor hat’s mir besonders angetan

Ich glaube, die Wohnidee darf jetzt öfters mit… bei euch auch?
Habt einen guten Start in die Woche.

Pötit liebt | Konfettiregen

Bloggen ist ja keine Solitär-Sache, sondern ein eigenes kleines Universum voller Ideen und Menschen. Wer in diesem Universum umherschwirrt, der entdeckt immer wieder neue Posts, Blogs und Menschen. Jedes Mal bin ich entzückt und erstaunt, wie nah diese digitalen Entdeckungen gehen. Und die erste, auf die ich in diesem Blogiversum als frisch gebackene Bloggerin traf, war Nina. Zack, wars um mich geschehen. So viel Talent, Charme und Herz. Nina ist ein Goldstück.

Wer Nina, die von ihrer Oma den Kosenamen Ninotschka bekam, und ihren Konfettiregen nicht kennt, hat was verpasst. Und drum war ich beinahe ein bisschen verlegen als Nina mich fragte, ob ich nicht Lust hätte, ihr ein neues Banner zu entwerfen. Aber sehr gerne doch!

Tja und heute hat mich Nina zu ihrer Plauderstunde eingeladen. Ich hab ihre Fragen beantwortet und die Antworten könnt ihr in Bildern und Worten auf ihrem Blog sehen und lesen. War gar nicht so einfach, kann ich euch sagen.


Nina

Pötit liest | Handmade Kultur

Der Herbst ist da, die Biergärten der Nation haben geschlossen, die Kerzen brennen, der Tee steht bereit und überhaupt kommt jetzt wieder das kuschelige Halbjahr. Also jede Menge Zeit für DIY-Projekte. Und damit die Ideen dafür nie ausgehen, gibt es ja zum Glück jede Menge Inspiration bei Pinterest, in Blogs und eben auch in Magazinen. Also habe ich das Handmade Kultur Magazin getestet. Und was ich davon halte, zeig ich euch hier:

Anleitungen zum Nachmachen, selbst gemachte Geschenke, Termine für Selbermach-Kurse sind genau mein Fall. Trotzdem dachte ich immer, zu 100% trifft das Magazin meinen persönlichen Geschmack nicht. Denn es ist sehr bunt und wenig stylisch. Das ist wohl auch der Grund wieso ich es noch nie vorher mit nach Hause genommen habe. Aber ich hätte es besser wissen müssen!
Inspiration ist ja nicht, was man 1 zu 1 nachmachen will… Mit ein paar Abwandlungen, die man beim Selbermachen in der Hand hat, werden die Projekte ruckzuck dem eigenen Geschmack angepasst. Und Stricken ist Stricken – ob mir die Wolle dabei gefällt hat nichts mit der Qualität der Anleitung zu tun. Oftmals geht’s doch auch darum eine Technik zu erlernen oder ein Material kennenzulernen um danach dann selbst damit kreativ zu werden. Drum – alle Vorurteile über Bord. Das HANDMADE Kultur Magazin und ich, wir sind jetzt Freunde.

Die neuste Ausgabe gibts seit gestern  (7.11.2013) und sie ist randvoll mit Weihnachts-Geschenkideen zum Selberbasteln. Klingt gut? Hier geht’s zur Vorschau.

Psssst… Das Prinz Apfel Gewinnspiel läuft noch bis zum 15. November!

Pötit Glücklichmacher | Pinterest Top 5

Wer mich schon bei Pinterest besucht hat, der weiß: es ist meine schlimmste Sucht. Der Pin it Button ist mein Freund. Mit seiner Hilfe kann ich auch beim Surfen im Web jederzeit teilen, was ich sehe und finde es wieder, wenn ich es bald darauf wieder sehen möchte.
Nirgendwo sonst kann man so einfach Inspiration und Ideen finden, neue Trends entdecken und Originalquellen finden. Aber nur, wenn man den richtigen Boards folgt. Deshalb möchte ich heute meine Top 5 to follow mit euch teilen:

 
 

Das perfekte Pinterest-Bild

Pötit bei Pinterest

Pinterest ist ein eigener kleiner Microkosmos. Wer wissen will, was bei Pinterest besonders beliebt ist, der darf auf die Ergebnisse der neusten Studie des Wired-Magazin gespannt sein: Keine Gesichter, dominante Farben, ausgeglichene Helligkeit und lieber Rot als Blau.
Hinzu kommt, dass deutlich mehr Frauen Pinterest benutzen. 5mal mehr Frauen als Männer sind es beispielsweise in Amerika. Das beeinflusst klar die Themen und vielleicht auch die Anzahl der etwas schwülstigen Bilder.
Und so kommt es, dass das Bild mit den meisten Repins ganz sicher keines ist, das auf meine Pinwände kommt… Aber auf die meiner Top 5 zum Glück auch nicht!

Welche Boards sind Eure Favoriten?

Pötit Glücklichmacher | Wie einfach – Magazin

Wie so oft habe ich mir am Wochenende das Warten am Bahnhof in der Zeitschriftenhandlung meines Vertrauens verkürzt. Immer wieder fällt die Wahl auf die gleichen Magazine. Manchmal gibt es aber auch Neues* zu entdecken. Diese Woche war das so.

I wie Interessant

Cover und Titel machten mich neugierig. Das könnte was für mich sein, dachte ich.
Die Macher des Magazins bezeichnen es als „Kompass, der durch das Meer der Möglichkeiten führt – mit Geschmack, Lebenserfahrung und gesundem Menschenverstand.“ Das wird ja immer besser, dachte ich.
Ich habe darin geblättert und einen auffallend cleanen Satz und für Preisklasse 3 Euro definitiv überdurchschnittlich schöne Fotos entdeckt. Ok, Einfach-Magazin, du hast mich – ich nehm dich mit, dachte ich.
Nur… hat denn da keiner dran gedacht, dass E wie Einfach schon ein Werbeslogan ist, dachte ich kurz und habe mir weiter nichts dabei gedacht.

Im Zug habe ich dann immer viel Zeit zu lesen, also habe ich mir das Ganze mal genauer angeschaut. Ich muss wohl exakt die Zielgruppe sein, denn die Themenauswahl ist als hätte ich einen Wunschzettel geschrieben: Ein bisschen über’s Leben philosophieren und herausfinden wie man es sich noch schöner machen kann, Mode hier, Inneneinrichtung da: Ein Rezepte-Heft, Lifestyle-Magazin und Wellness-Ratgeber in einem.
All in One funktioniert aber eher selten richtig gut. Und so war es eigentlich nicht viel anders zu erwarten, aber die flache Ausführung der Themen für die schnelle Inspiration oberflächlich interessierter Leser hat mich doch ein wenig enttäuscht. Gut, dann ist eben auch das ein Durchblätter-Format. Ist ja auch ok.

N wie Nicht so ganz okay

Dann kam aber das Impressum und ab jetzt kam ich mir irgendwie veralbert vor:  Hinter diesem neuen Magazin steckt tatsächlich der Stromanbieter E wie Einfach (Tochter von E.ON). Und ins Leben gerufen wurde es nicht von einem Verlag, sondern von der Werbeagentur Philipp und Keuntje aus Hamburg. Prima, ich habe also 3 Euro für ein besseres Kundenmagazin gezahlt, dachte ich. Das fand ich eher nicht so gut.

Generell ist ja gar nichts dagegen einzuwenden, dass statt oberflächlicher Werbung immer mehr Content angeboten wird – im Gegenteil, da haben alle was davon. Dass Marken sich immer mehr mit Livestyle aufladen ist auch nicht verwerflich. Aber könnte man nicht vielleicht wenigstens ganz klein auf dem Titelblatt anmerken, dass es sich um einen nicht ganz neutralen Absender handelt?

Der Grund wieso ich gerne für ein Magazin ein paar Euro bezahle, sind eher sekundär die Druckkosten. Viel mehr glaube ich daran, dass gute Journalisten sich durch eine unabhängige, eigene Meinung auszeichnen. Für die kann man dann auch zahlen. Wenn das ganze Magazin nun aber einen Partner hat, dann schaut die Welt ganz anders aus.

B wie Bild machen (ein eigenes)

Mein Fazit: Alles in allem schon gut, aber irgendwie mit unschönem Beigeschmack.

Aber macht euch einfach selbst ein Bild: hier gibt es ein paar Seiten zum Blättern.
Was sagt ihr dazu?


*) Inzwischen weiß ich auch, dass das Format nicht ganz so neu ist, aber eben neu genug um bis vor kurzem noch nicht überall erhältlich gewesen zu sein.