Kategorie: Heimatliebe

Karlsruhe

Support the Underground Kulturmarkt in Karlsruhe

Welchen besseren Anlass für eine neue Runde Heimatliebe könnte es geben, als die dritte Runde „Support the Underground“ Kulturmarkt? Der Nachmittag im Vanguard ist nicht nur super inspirierend und schön anzuschauen, sondern dieses Mal auch perfekt fürs vorweihnachtliche Geschenke-Shopping. Lokale Designer und Künstler bieten ihre selbstgemachten Produkte an. Und das ist nicht nur schöner als von der Stange, sondern auch viel besser fürs Gewissen, für die Karlsruher Design-Kultur und auch für die Beschenkten. Als Sahnehäubchen gab es die Musik von von La Petite Rouge, ebenfalls aus Karlsruhe. Herrlich!

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Dîner en blanc – das schönste Picknick Karlsruhes

Schon seit Februar habe ich mich darauf gefreut und endlich war ich dort: Letzten Samstag hat in Karlsruhe das zweite Dîner en blanc stattgefunden. Das Wetter war uns mehr als gnädig und so konnte das größte und schönste Picknick der Stadt gefeiert werden.

Auf dem Haydnplatz in Karlsruhes idyllischer Weststadt tummelten sich weiße Scharen, ausgerüstet mit Leckereien und Deko en masse. Bei so viel Liebe zum Detail muss einem das Herz aufgehen!
Dass bei alledem Kommerz keine Rolle spielt, setzt dem ganzen noch ein weißes Krönchen auf.

Der Tisch von Klotzen nicht Kleckern war ein echter Hingucker!
Mit Blumen übersät und voller schöner, romantischer Details…

Das Kerzenmeer nach Sonnenuntergang

Sobald dann die Sonne unter geht, verwandelt sich die Wiese in ein Meer aus Kerzenlicht. Ich muss sagen, das hat so manche Hochzeit an Ambiente übertroffen.
Beendet wird das Dîner traditionell mit einem Meer an Wunderkerzen. Stimmungsvoller hätte es nicht sein können.

Merci

Herzlichen Dank an meine entzückende Tischgesellschaft, es war mir ein Fest mit euch, ihr Lieben. Katja von Fräulein K. sagt ja , Miri von Miris Jahrbuch, Kerstin von My cooking love affair und Juliane von Schöner Tag noch waren samt Begleitungen dabei. Schaut unbedingt bei ihnen vorbei für noch mehr schöne Bilder und super Rezepte.

Und ein großes Lob an das Orga-Team: Vielen Dank, für diesen wunderschönen Abend.

Wer nächstes Jahr dabei sein will, sollte sich hier informieren:

Dîner en blanc Karlsruhe

Blaue Stunde – was passiert wenn Blogger blau machen

Oh, es ist so herrlich, wenn man unter Menschen ist, die gleich ticken. Wenn man nicht lang erklären oder gar überreden muss, sondern einer eine Schnapsidee hat und alle begeistert „JA!“ kreischen. So war das auch als die Idee für die „Blaue Stunde“ entstand:

Beim Karlsruher Bloggertreffen im Juli war es nur eine fixe Idee, man könnte sich statt in einem Restaurant doch auch einmal daheim bei einer von uns treffen. Ja, warum eigentlich nicht? Die bezaubernde Mara hat uns ohne mit der Wimper zu zucken allesamt in Ihr beeindruckendes Zuhause eingeladen und schon ergab eines das andere.
Ein Motto brauchen wir doch auch, oder? „Blau“ – das macht sich gut auf Bildern, warf Katja ein (bei ihr wird es garantiert auch die schönsten Fotos geben, also klickt rüber). Sofort schmiedeten die Foodblogger unter uns die tollkühnsten Esssenspläne. Auch da geht so einiges in blau, ich konnte es kaum fassen. Die Rezepte findet ihr auf den Blogs, die unten aufgelistet sind.
Gleichzeitig wurde auch schon ein Pinterest-Board für Dekoideen angelegt, denn heute plant man Events ja easy peasy über Social Media. Total beschwingt von dieser Idee und der Aussicht darauf einfach einmal ohne bestimmten Anlass dem Spaß am Schönmachen und Vorbereiten freien Lauf zu lassen, wurde einfach drauf losgewerkelt. Und so hat sich Maras schöner Garten letzen Montag in einen blauen Traum verwandelt.

Katrin, die in Karlsruhe die Villa Schönsinn (unbedingt hingehen: tolle Vintage Schätze erwarten euch dort) betreibt, hat mit tatkräftiger Unterstützung von Miri einfach alles was ins Konzept passte eingepackt und in daraus eine festliche Tafel gezaubert. Perfekt ergänzt wurde das Ganze durch schöne Accessoires von Casa di Falcone und ein Meer an Kerzen, die Profissiomo zur Verfügung gestellt hat.

Das Wetter war nicht so richtig auf unserer Seite, doch das hielt uns nicht vom Feiern ab  – aber erst nachdem jeder Winkel fotografiert war, versteht sich. Das muss man erlebt haben um es glauben zu können wie selbstverständlich und ausgiebig eine Horde Blogger da die Kameras zückt. Und die Handy natürlich auch, muss ja alles gleich auf Intstagram!
Ach, was war das ein schöner Abend. Toll, dass sich da so eine sympathische Gruppe gefunden hat.  Wer übrigens Lust hat mal vorbeizuschauen, kann sich per Facebook anschließen.

Papeterie

Ich wollte natürlich auch meinen Teil dazu beitragen. Mit blauer Deko kann ich nicht dienen, also habe ich ein bisschen gebastelt. Heraus kam ein kleines Set an Papeterie, das natürlich einen Hauch an blau mit sich bringt. 

Mit dabei waren…

Michael uberhusband
Petra und Tom Hollightly
Annkathrin Kochblog-Action
Daniela Taste around

Danke

Herzlichen Dank an unsere Sponsoren!

Kerzen, Teelichter, Glashalter und breite Kerzen
Papiertütchen, Mini-Wimpelkette, Servietten und Lasercut-Karten (Windspiel) 
Vintage-Accesoires und Deko

Und einen ganz besonderen Dank an unsere Gastgeber Mara und Timm!

Mach blau! Die Druckvorlage für deine blaue Stunde

Und wenn ihr jetzt auch Lust bekommen habt bald einfach mal spontan blau zu machen, dann hab ich hier etwas für euch: Die Platzkärtchen (ohne Namen natürlich) und Fähnchen habe ich als Druckvorlage angelegt und ihr könnt sie euch hier runterladen

Heißgeliebte Spätzle und innovatives Produktdesign aus dem Süden

Spätzle mit Rahmsoße waren in Kindertagen mein ungeschlagenes Lieblingsessen und noch heute gehen Kässpätzle mit frischem Salat einfach immer. Kein Wunder also, dass ich begeistert war, als ich in der PAGE einen Hinweis auf frizle gefunden habe: Frische Spätzle zum selbst pressen – direkt aus der Verpackung und in hübsch. Denn wenn eines sicher ist, dann dass sie frisch einfach am besten schmecken. Nix da mit diesen traurigen, grauen Trockendingern. Spätzle müssen ein klein wenig unförmig sein, gelb leuchten und ein bisschen Sauerei in der Küche machen.

Zu meiner Schande muss ich aber gestehen, dass ich mich beim Schaben nicht ganz so talentiert anstelle. Also muss entweder ein Spätzlehobel her oder es gibt ein paar Spätzle-Liebhaber aus Süddeutschland, die da eine Idee austüfteln. Und weil diese Idee namens frizle so clever und schön gemacht ist, haben die Erfinder Martin und Thomas damit sogar bei der Biofach 2014 den „Best-New-Product-Award“ abgestaubt.

Die beiden haben schon als Studenten gern mal Spätzle gemeinsam gekocht und empfehlen als Herbstmenü unbedingt einmal „Maronen-Steinpilz Spätzle“ auszuprobieren… Da bin ich dabei! Das macht glücklich, egal was das Wetter da draußen so treibt.

Frizle

Bilder: frizle AG/Oliver Kröning

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Kleiner Hinweis

Die Heimatliebe bei Pötit findet übrigens nicht nur momentan, sondern künftig immer dann statt, wenn ich gerade wieder etwas auf Lager habe – sonst würde das schnell zu Freizeitstress für mich und hässliche Bilder für euch führen und das kann ja keiner wollen. Also keine Sorge, es gibt weiterhin meine liebsten Plätze, Entdeckungen und Termine. Aber eben nicht mehr zwingend wöchentlich und auch nicht immer mittwochs.

Lernt den Family Tree Shop kennen!

 

Mini-Jubiläum: Schon zum 10ten Mal gehe ich auf Entdeckungstour und sammle Gründe, wieso es mir in meiner Heimat gut gefällt. Heute gibt’s zur Abwechslung keinen Ort, sondern zwei kreative Köpfe. Davon gibt es hier nämlich auch mehr als man so auf Anhieb gleich weiß. Und deshalb stelle ich euch Mine und Claudi vom Family Tree Shop vor. Es ist mir ein Fest!

Kurz-Portrait

Grafische Hocker und seitlich schaukelnde Schaukelstühle sind die beiden wichtigsten Produktgruppen des Karlsruher Labels „Family Tree Shop“. Beide Serien gibt es in so viele Farb- und Form-Varianten, dass es schwer fällt einen Favoriten zu finden:

Mit dem schönen Namen „Tête-à-Têtes“ kommen die Hocker und Sitzbänke der beiden Designerinnen daher. Die Sitzfläche setzt sich aus 3 Teilen zusammen – jedes in einer anderen Farbe. So entstehen individuelle Kombinationen. Eine schöner als die andere. Freunde der Geometrie müssen sie einfach lieben.

Die See-Saws sind nicht weniger attraktiv und haben das Zeug zu Zappelphillipps bestem Freund. Denn seitlich montierte Schaukelkufen machen jeden Stuhl zum Unikum, auf dem man einfach nicht stillhalten will. In hübsche Farben getaucht, sind auch sie echte Hingucker.

Kurz-Interview

Wie habt ihr euch kennengelernt?

Claudi: Im Studium an der HfG – Mine hat Produktdesign studiert, ich Kommunikationsdesign,
bei einem großen Gruppenprojekt waren wir gemeinsam zuständig für die Inneneinrichtung eines
Popup-Restaurants und haben zwischen Sägespänen und Feierabendbier Freundschaft geschlossen.

Wie kams zum gemeinsamen Label und woher kommt der Name?

Mine: Nach besagtem Projekt an der HfG sind die Tête-à-Tête Hocker entstanden, und wir haben uns entschieden, dass wir sie verkaufen möchten. Daraufhin hat Claudi im Rahmen ihres Diploms das Konzept und die Grafik für den Family Tree Shop Karlsruhe für unterschiedliche Produkte, die im Studium entstanden sind, entwickelt, darunter auch unsere Tête-à-Tête Hocker.

Nach Claudis Diplom haben wir ein Studio in einem hübschen Hinterhof in der Lauterbergstraße in der Südstadt angemietet und haben offiziell unser Label gegründet. Da man nicht gleich damit seinen Lebensunterhalt verdienen kann, arbeiten wir beide noch zu 50 % als Grafiker.

Claudi: Der Impuls dazu kam von dem Lied “Family Tree“ von Belle & Sebastian.
Family Tree heißt Stammbaum und bezieht sich darauf, dass jedes unserer Produkte eine Geschichte in sich trägt, sowas wie einen Stammbaum vorweisen kann.

Wo ist eure Heimat und wie viel Heimatliebe schlummert in euch?

Mine: Heimat ist für mich kein Ort, sondern ein vertrautes Gefühl und die Familie.
Und wie meine Oma (das Familienoberhaupt) immer sagt: Familie ist das wichtigste!Claudi: Meine Heimat ist hier in Karlsruhe, hier wohne ich, da sind meine Freunde. Und in Ettlingenweier, weil ich da aufgewachsen bin und meine Familie dort wohnt. Ich bin sehr heimatverbunden, mir fällt es sehr schwer mich von Menschen und Dingen zu verabschieden und hier in Karlsruhe gibt es besonders viele davon. Früher wollte ich immer weg, dann war ich ein paar mal weg und immer wenn ich zurück gekommen bin, hab ich Karlsruhe ein bisschen mehr schätzen gelernt, und jetzt bin ich froh hier zu sein und hier zu bleiben.
Was gefällt euch am besten in Karlsruhe?
Mine: Das sonnige Klima in einer bezaubernden Architektur wie z. B. dem Schloss inmitten den Innenstadt, die Mischung aus großer und doch kleiner Stadt und die vielen kleinen Dinge, die es in den schönen Ecken von Karlsruhe zu entdecken gibt.
Claudi: Die Hirschbrücke, wenn es Herbst wird und die Bäume knallebunt leuchten;
die Riesenschaukel im Oberwald; mein Balkon in der Gartenstraße; der Markt samstags am Gutenbergplatz – wie Urlaub; die Alb, so friedlich morgens um 8; das Vin Fou, wenn man im Sommer abends draußen sitzen kann

Heimat ist für mich…?
Mine: Heimat ist für mich… das Wiedersehen von alten Freunden, das Treffen mit der Familie, viele Erinnerungen, die geweckt werden und natürlich einmaliges Essen und Trinken.Claudi: Da wo die Lieben wohnen; wo man wo man die Sprache versteht und auch sprechen kann; der Ort mit dem man eine Vergangenheit teilt und sich eine Zukunft vorstellen kann – Karlsruhe haltGanz begeistert von den schönen Antworten freu ich mich jetzt auf euer Lob, das ihr für die beiden parat habt. Ich werde ganz sicher mal im Atelier in der Südstadt anklopfen!

Familiy Tree Shop Karlsruhe
 

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Heimatliebe #6 | Blumenmarkt am Friedrichsplatz

Jeden Tag von 9 bis 20 Uhr ist in Karlsruhe Blumenmarkt. Der Friedrichsplatz ist das neue Zuhause des Marktes, weil der Marktplatz, wo die Blumen sonst feilgeboten wurden, auch den Baustellen zum Opfer gefallen ist. Nun reihen sich die Blumen entlang der kleinen Parkanlage zwischen Naturkundemuseum und Bibliothek. Ich finde sie machen sich auch dort sehr schön.

Vom kleinen Strauß bis zur Balkonbepflanzung gibt es hier alles mögliche und hier und da sogar wirklich Außergewöhnliches. Der wohl bunteste Markt Karlsruhe ist für mich bei jedem Stadtbummel ein kleines Highlight und ich finde jede Stadt braucht einen täglichen Blumenmarkt. Deshalb ist auch er ein guter Grund, wieso ich Karlsruhe gerne mag.

Aufruf zum Mitmachen

Jeden Mittwoch zeige ich euch einen Grund wieso ich gerne in meiner Heimat Karlsruhe lebe. Ein Bild von einem schönen Platz, etwas, das es nur hier gibt, ein gutes Restaurant,… oder einfach einen Schnappschuss. 
Ich freue mich über jeden, der sich mir anschließen mag und mir seine Heimat zeigt. Egal ob kleine Entdeckung oder große Sehenswürdigkeit – macht einen kleinen Blogbeitrag und tragt euch hier in die Liste ein: 

Heimatliebe #1 | Dîner en blanc

Vielleicht kennt der eine oder andere diese wunderbare Idee bereits. Allen anderen sei es kurz erklärt: Das Dîner en blanc ist das wohl größte und schönste Picknick, das Städte je gesehen haben. Mit Picknickkörben bepackt treffen sich jedes Jahr bunt zusammengewürfelte Menschenscharen, um ein gemeinsames Picknick im öffentlichen Raum zu haben. Die ganz in weiß gekleideten Teilnehmer bringen dazu ihr eigenes Drei Gänge Menü und Getränke mit. Auch Tische und Stühle werden selbst mitgebracht und zu langen Tafeln zusammengestellt. Man mag es kaum glauben, was bei einer so wenig durchgeplanten Aktion durch die Liebe zum Detail der einzelnen Teilnehmer entstehen kann – ganz ehrlich, ich war schon auf Hochzeiten, die mich weniger begeistert haben. Ist das nicht ein echter Traum in weiß?


 
 
 

Die Aktion ist weder kommerziell noch politisch, sondern einfach ein Abend um seiner selbst willen. Doch jedes Event braucht jemanden, der es anstößt und ein wenig koordiniert. In Karlsruhe sind es vier junge Frauen, denen diese Idee so gut gefiel, dass sie das Dîner auch in ihrer Stadt haben wollten. Ohne davon Nutzen zu haben, sondern einfach weil’s toll ist, organisieren sie auch in diesem Jahr den Ort (noch streng geheim) und sorgen dafür, dass es keinen Ärger mit der Stadt gibt. Yeah, vielen Dank dafür!

 

In Karlsruhe wird das Dîner en blanc dieses Jahr am Samstag, den 6. September stattfinden.
Ich freu mich heute schon auf diesen Abend, wenn ich meinen Flohmarkt-Picknickkorb füllen werde… Wunderbar! Wenn das mal kein Grund ist, Karlsruhe zu lieben.

Mehr Bilder, Infos und – noch viel wichtiger – die Location, sobald sie verraten wird, gibt’s hier:

 Dîner en blanc in Karlsruhe

All images are copyrighted to Stephanie Schlittenhardt.
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*neu* Pötit Heimatliebe

Karlsruhe ist nicht die schönste Stadt. Auch nicht die coolste oder die größte. Es gibt keine Uferpromenade in der Innenstadt, dafür aber umso mehr Baustellen. Man spricht hier kein Hochdeutsch und überhaupt… aaaber (und das Aber ist entscheidend) es ist meine Heimat und wenn man diese Stadt erst einmal ins Herz geschlossen hat, ist sie sogar richtig gut. 

Ich trete den Beweis an und dazu gibt es hier ab sofort die Kategorie „Heimatliebe“: Jede Menge gute Gründe, wieso ich meine Heimat Karlsruhe und das Badnerland liebe.
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