Kategorie: Interior Inspiration

Hübsch – der Name ist Programm

Occasions 2014

Die Welt um uns herum dreht sich immer schneller und jeden Tag versuchen wir aufs Neue, ihrer Geschwindigkeit standzuhalten. Von Zeit zu Zeit aber sollten wir dennoch zur Ruhe kommen, um die kleinen, kostbaren Momente – die einfachen Dinge und kurzen Augenblicke, die uns das Leben schenkt, zu genießen.

Volltreffer! Das finde ich gut. Und auf Inneneinrichtung übertragen bedeutet das für Hübsch Interior aus Dänemark einen Mix aus Schlichtheit und Funktionalität.
In Frankfurt auf der Tendence Fair hat hübsch gerade die neue Kollektion präsentiert. Strukturen statt Farbmuster gefallen mir gut. Die Diamantform ist noch immer ein Dauerbrenner, während Messing Kupfer den Rang abläuft. Auch hier ist die Trendfarbe blau mit an Bord und ich muss sagen, sie gefällt mir immer besser.

 

Naturbelassenes Holz, mag ich gern.

Tendencies 2014

Schon wieder blau – ein Trend, der mir überraschend gut gefällt!

 

Strukturen, Formen und gedeckte Farben. Top!

Die mit dem Ü drin

Liebäugelnd mit Umlauten finde ich ja allein schon toll, wie hübsch mit dem Ü spielt. Abgesehen davon sind es einfach wahnsinnig schöne Möbel und Wohnaccessoires, die in noch tolleren Stylings präsentiert werden.

Where happiness lives: 4 Jahre hübsch

Übrigens feiert Hübsch Interior gerade 4jähriges Bestehen und verlost deshalb 4 tolle Preise via Instagram-Competition. Ich gratuliere zum Jubiläum und werde bestimmt auch mein Glück versuchen… So ein hübsches Teil hätte ganz sicher Platz bei uns!

Show us what happiness means to you, and get a chance to win 1 of 4 prizes.
Tag a photo on Instagram with ‪#‎hubsch4years‬

Hübsch Interior



Bilder: Hübsch A/S

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Pötit liebt | ferm LIVING AW2014

Zeit, mal wieder ein wenig ins Schwärmen zu geraten, oder was meint ihr?!
Die neue Kollektion von ferm LIVING ist da und was soll ich sagen… ich finde sie toll. Nicht nur hier und da ein einzelnes Stück, nein, dieses Mal ist die ganze Kollektion genau mein Fall.
So schön schlicht und voller spannender Farben. Sehr inspirierend – drum möchte ich ein paar Bilder mit euch teilen:

Kerzenhalter

Ganz besonders habe ich die Kerzenständer ins Herz geschlossen. Die einfarbigen sind so herrlich einfach. Die würd ich genau wie sie da stehen gern haben. Aber das dunkle Marmor würde sich sicher auch wahnsinnig gut in meinem Regal machen… 

Mach blau!

In meinem Zuhause gibt es außer in Form von Pflanzen eigentlich sehr wenig Farbe. Holz, weiß und grau dominieren. Aber hallo, wie schön ist denn bitte so ein kräftiges Blau? Das hatte ich beinahe vergessen. Und überhaupt sind die Teppiche und Wandteppiche in ihren Mustern und Farben toll. Nur diese Palme, haha, die käme mir nicht ins Haus!

Wallpaper

Auch für die Wände gibt’s Neues. Neben dem schönen Regal eben auch wieder neue Muster für Tapeten. Zu schade, dass sich das in einer Mietwohnung irgendwie nicht so richtig lohnt. Das eigentliche Held des Bildes ist für mich aber das grüne Sofa. 

Kinder, Kinder…

Heute sollte man Kind sein!

Steinzeug und so

Was in der Küche klappert, darf gern auch den Augen Freude machen. Geometrisch ist einfach noch immer das Zauberwort. Und juhu, hier gibts auch jede Menge grau!

Wer nicht genug bekommen kann, findet die geballte Ladung im Katalog. Ich grüble noch welchen der Schätze ich mir wohl gönnen mag… Habt ihr schon einen Favoriten entdeckt?

ferm LIVING



Bilder: Ferm LIVING APS über Agentur Pedersen GbR
Tel. 0511 / 3940426
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Pötit liebt | ChopChop

Ständig auf der Suche nach Inspiration für die eigenen vier Wände bin ich in letzter Zeit über herrliche Fundstücke gestolpert, die ich natürlich auf keinen Fall für mich behalten kann. Eines davon ist die Küche ChopChop von Dirk Biotto. Die hat mit unserer neuen Küche zwar eigentlich nix gemeinsam, aber ich finde sie schön und sehr, sehr clever durchdacht – Grund genug also sie euch zu zeigen:

Zwei freistehende Teile bilden gemeinsam die Küchenzeile, die sehr viel Funktion geschickt zu einem Workflow verbindet. Auf den zweiten Blick habe ich die Ähnlichkeiten zur Werkbank entdeckt und irgendwie macht das doch total viel Sinn. Vorne werkeln, hinten alle wichtigen „Werkzeuge“ griffbereit haben. Das schöne Material und die hochwertige Verarbeitung lassen die ChopChop Küche trotzdem nicht ungastlich wirken. Im Gegenteil, ich finde sie sogar sehr schick. Im Zug des Industrial Design Trends haben ja auch sonst schon allerlei Fabrik- und Werkstattutensilien Einzug in unsere Wohnzimmer genommen – wieso also nicht auch eine Werkbank in der Küche?

Was so schick ist, lässt den Gedanken an Barrierearmut (zumindest bei mir) nicht gleich aufkommen. Aber ja, diese Küche hilft beim Kochen mit. Ist doch irgendwie nett von ihr. Wichtig ist dabei nicht nur, dass die Höhe der Arbeitsfläche anpassbar ist, sondern auch dass es keine Unterschränke gibt, denn die kommen sich mit einem Rollstuhl in die Quere. Und wem Kraft, Feinmotorik oder das Zusammenspiel beider Hände Schwierigkeiten bereitet, dem wird in dieser Küche auch geholfen. Durch fixierte Elemente wie z. B. die Reibe kann mit einer Hand gearbeitet werden oder beide Hände gleichzeitig bringen gemeinsam die nötige Kraft auf. Und auch der Schraubstock, der beispielsweise ein Marmeladenglas halten könnte um sich dann aufs Öffnen zu konzentrieren, ist ganz im Sinne der Mithilfe durch die Küche. Na da hat sich doch mal einer Gedanken gemacht.

Und was die „löchrigen“ Rückwände angeht, das ist dann doch vielleicht eine Sache, die ich irgendwann vielleicht noch gerne in meiner Küche hätte. Ein System, das nicht nur schön aussieht, sondern individuell anpassbar ist und eben die Funktionen annimmt, die man braucht. Die passende DIY-Anleitung habe ich schon gefunden…

Na, was sagt ihr zu diesem schlauen Design? Wer auch so begeistert ist wie ich, kann hier weiterklicken:

Dirk Biotto
Website | Facebook

Bilder: Patric Dreier
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Pötit liebt | SUSHI

Diese Überschrift ist irreführend, aber wahr. Während ich mit japanischem Sushi so gar nichts anfangen kann, bin ich ein großer Fan des Sofas, dem die Fisch-Rollen Namenspate waren. Aber fang ich doch lieber ganz von vorne an:

FLOW heißt die neue, zweite Kollektion von Studio Joa Herrenknecht und wird bei Salone Stallite 2014 ausgestellt. Leicht, flexibel, wandelbar und frei beweglich sind die unter dem Motto „FLOW“ entstandenen Arbeiten, die 8 Produkte umfasst. Mein absolutes Lieblingsstück darunter trägt den Namen SUSHI und ist ein flexibles Sofa, das auf einem Holzgerüst steht und sich mit seinen modularen Arm- und Rückenlehnen seinem Besitzer anpasst. Ganz nach dem eigenen Geschmack lassen sich die einzelnen Bestandteile kombinieren – eben wie beim essbaren Sushi auch.

„With each new project created for the new Collection FLOW I wanted to embrace the playfulness of how we integrate products and furniture in our everyday life.
It is more like a never ending arrangement of new and old things, of situations and necessities, since we move and nothing is static anymore. We like to change and arrange and curate our surroundings all the time. Flow is a collection of different products who encapsulate this idea.“ 
(Joa Herrenknecht, 2014)

Kurz-Interview

Joa war so nett 5 Fragen zu beantworten. Hier lest ihr, was sie mir verraten hat:
Vielen Dank, dass du dir die Zeit nimmst, ein paar neugierige Fragen zu beantworten. Fangen wir mal ein bisschen allgemeiner an: Wie würdest du deinen Stil beschreiben? 
Joa Herrenknecht: Mein Stil: klare funktionale Formen in Kombination mit frischen Farben und ungewöhnlichen Materialien. So pur wie möglich – oft Materialien wie Holz, Beton, Porzellan, Metall. Bei der Suche nach einer geeigneten Form versuche ich, etwas elegantes, ausgewogenes zu erreichen, das womöglich zeitlos ist. Mir ist es zudem wichtig, dass jedes meiner Projekte in sich stimmig ist. 

Wie kam es, dass du dein eigenes Studio gegründet hast?

Joa Herrenknecht: Weil ich das schon immer machen wollte. 

Ganz besonders gut gefällt mir ja das ganz neu entstandene Sofa SUSHI. Wie ist der Name entstanden und was war dir bei den Entwürfen wichtig?
Joa Herrenknecht: Sushi ist mein neues Sofa. Ausgehend von einem Tablett-ähnlichen Brett habe ich ein einfaches, flexibles Daybed/ Sofa entworfen. Es sollte unbedingt eine Standard Matratze für Gäste drauf passen, gleichzeitig sollten aber auch die Arm-/ Rückenlehnen flexibel (modular) zu verstellen sein. Das Sofa hat daher mehrere Variationen, man kann die Elemente verschiedenartig arrangieren und aus einem Sofa flux ein Gästebett machen — ein wenig wie die Sushi-Teller auf dem man die einzelnen Elemente in verschiedenen Konstellationen arrangieren kann. 

Beim Sofa war es sehr wichtig, dass alles leicht zu verstellen ist, daher sind auch keine Schrauben nötig. Außerdem bin ich auch sehr stolz, dass ich es mir mein Onkel dabei geholfen hat. Er ist Polsterer und wir wollten seit langem mal was zusammen arbeiten. Mal sehen, vielleicht kollaborieren wir öfter! 

Kanada, Schwarzwald, New York, Sydney und nun Berlin. Du bist ein echter Globe Trotter. Ich habe gelesen, dass du in Karlsruhe an der HfG studiert hast. Wie hat dir die Zeit in Karlsruhe gefallen?

Joa Herrenknecht: Karlsruhe hat mir sehr gut gefallen. Eigentlich wollte ich damals nach Berlin, aber die Räumlichkeiten der HfG hatten mich sehr beeindruckt, außerdem fand ich die Leute bei der Einstellungprüfung sehr nett – das war für mich wichtig. Daher ist mir die Entscheidung leicht gefallen und mit meinen Professoren und Werkstattleiter habe ich heute noch Kontakt. In gewisserweise ist es sogar ziemlich gut gewesen in einer Stadt wie Karlsruhe zu studieren, da man die Profs viel näher kennengelernt hat. Die HfG Karlsruhe ist dank Volker Albus zudem sehr gut in Produktdesign. Bis heute habe ich aus dieser Zeit meine besten Freunde – auch wenn sie jetzt überall auf der Welt verstreut sind. 
Und wie geht es bei dir nun weiter? Für welche Projekte dürfen wir dir die Daumen drücken?
Joa Herrenknecht: Wir haben gerade ein großes Interior Projekt hier in Berlin. Von Grafik bis zur Einrichtung ist alles dabei – eigentlich will ich das öfter machen. Am liebsten würde ich demnächst mal ein Hostel oder ein Cafe einrichten… vielleicht irgendwann ein Spa. Ansonsten will ich mich auch mal an ein Bett wagen und auch Textilien designen – für Kollaborationen mit anderen Unternehmen bin ich auch immer zu begeistern. 
Studio Joa Herrenknecht


Bilder: Studio Joa Herrenknecht
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Pötit liebt | House Doctor

Wenn das eigene Zuhause irgendwie traurig und blass wirkt, es ganz unmotiviert vor sich hintrödelt und man sich einfach nicht mehr zu helfen weiß, dann ist das ein Fall für House Doctor.  Diese Möbel sind Wundermittel gegen Wohnungen, die Unbehagen und Augenschmerz bei ihren Bewohnern auslösen und sind uneingeschränkt zu empfehlen. Eine Überdosis gibt es nicht.

Schlicht, provokant, persönlich und nicht übermäßig formell, dabei eher rustikal und schön geradlinig… hach, ich würde am liebsten in den neuen Katalog einziehen.

Everyday Katalog 2013

Rugs
pet collection
Soft Home
Everyday
Esstisch
Couchtisch

Rausgepickt

Hier noch ein paar einzelne Produkte, die auf meinem Wunschzettel stehen:

Vase
SET 02, Organize
Tasche, Dip Dye
Lampe, NIX, kupfer
Lanterne, Pillar, Set

House Doctor
Dänemark
http://de.housedoctor.dk

Alle Bilder: House Doctor