Kategorie: Fernweh

#kabloggerunterwegs

Grünes Kopenhagen – die besten Plätze für Pflanzenfreunde

Kopenhagen Botanisk Have

Kopenhagen hat wirklich viel zu bieten. Alle Pinterest-Design-Träumchen werden wahr, man kann sie endlich mal von nahem sehen und anfassen. Die Stadt hat ein angenehmes Flair und alle die hübschen Menschen tragen ihre Nase entspannt wenig oben…

Da kann man auch mal ein Auge zudrücken, was die Preise angeht und lässt sich die veganen Raw-Zoodels in Thai-Sauce einfach doppelt schmecken. Ein großes Highlight war definitiv das „Tallest man on earth“ Konzert. Aber mein Herz hab ich wo anderes verloren: In den Pflanzenläden Kopenhagens.

Weiterlesen

Das Fernweh an der Wand: Unsere Pin-Weltkarte aus Filz

neue Weltkarte, alter globus

Nach der Reise ist vor der Reise. Ich überlege meist schon beim Rückflug wohin der nächste gehen soll.

Und da Weltkarten auf den Herrn des Hauses eine große Faszination ausüben, hat er kürzlich eine der eher dekorativen Art von mir als Geschenk bekommen. Die ist aus Filz und trägt nicht ganz so viele Informationen wie andere Weltkarten. Dafür lassen sich aber besonders gut Pin Nadeln darin versenken, um Reiseziele zu markieren.  Weiterlesen

Im Boot-Fieber: Tischdeko für Seefahrer*

Seekrank wurde bei unserem Hausboot-Trip keiner. Aber das Boot-Fieber hatte uns alle schon Tage und Wochen vorher gepackt.

Also war Constanze und mir recht schnell klar, dass die Tisch-Deko für unser Dinner an Bord der Vision 4 von LeBoat ganz unbedingt auch jede Menge Origami-Boote beinhalten sollte. Inspiration war schnell gefunden und das Material wurde uns freundlicher Weise (Vielen Dank!) von folia zur Verfügung gestellt*. Also ging ich mit einer großen Kiste Bastelausrüstung an Bord: Masking-Tape, schönes Papier und ein paar Holzstäbchen waren unsere wichtigsten Utensilien.

Weiterlesen

Ein Roadtrip auf dem Wasser: Mit dem Hausboot auf der Mecklenburgischen Seenplatte*

(Werbung) Einen Gang runter schalten lässt sich ganz wunderbar auf dem Hausboot. In gemütlichem Tempo tuckert es vor sich hin. Währenddessen zieht die Landschaft langsam vorbei. Ganz langsam sogar.

Genug Zeit um alles in Ruhe zu betrachten und doch immer wieder etwas Neues zu entdecken. Davon hat die Mecklenburgische Seenplatte auch jede Menge zu bieten. Wer die Natur liebt, ist hier goldrichtig. Kilometerweite Strecken sind gesäumt von Bäumen; Vögel, Enten und mit etwas Glück auch Rehe oder Biber kreuzen den Weg. Und ab und zu begegnet man auch einem anderen Boot. Die Orte, an denen wir unser Hausboot anlegen um ein wenig die Gegend abseits des Wassers zu erkunden, sind beschaulich und hübsch. Aber auch dort nicht viel Aufregendes. Das braucht es auch nicht, denn dazu ist dieser Urlaub nicht gedacht.

Weiterlesen

Pötit unterwegs | Côte d’Azur

Der Urlaub in Südfrankreich liegt schon wieder einige Tage zurück. Doch das Durchstöbern der Bilder ist wie ein Kurzurlaub im Kopf. Ihr seid herzlich eingeladen mitzukommen:
Die erste Station ist die Gegend um Cavalaire-sur-Mer.

Die Schlucht von Verdun

Die Schlucht von Verdun wird immer wieder als der „Grand Canyon“ Europas bezeichnet – und tatsächlich ist die tiefe Schlucht, die der Fluss ins Bergmassiv gewaschen hat, sehr eindrucksvoll und gewaltig. Die Stauseen in türkisblau, satt grüne Wälder und ein aufziehendes Unwetter haben den Ausflug dorthin in Farben getaucht, die man sonst selten so zu sehen bekommt.

  

Collobrières

Das Bergdörfchen Collobrières ist bekannt für sein Kastanienmuß und lädt zum Streifzug durch kleine Gassen voller Idylle ein.
 

Pötit Glücklichmacher | Souvenir

Souvenir klingt nach Kitsch. Oft sind Mitbringsel, die ein Urlauber auswählt auch nicht gerade die schönsten: Schnell noch im Touri-Laden eingesackt, um das Gewissen zu beruhigen – schließlich hat man eine Pflicht gegenüber den Daheimgebliebenen zu erfülllen. Ein bisschen eingelullt von der Sonne des Südens schaut auch mancher Kitsch total „landestypisch“ aus und ist daheim nur noch eines: hässlich. Wieso? Weil die Assoziationen fehlen.

Erinnerungsstück

Ich bin trotzdem ein Freund der Mitrbingsel und am liebsten kaufe ich sie für mich selbst. Denn immerhin heißt Souvenir so viel wie „Erinnerungsstück“ und genau das sind sie: jedes Mal wenn ich sie sehe, weiß ich woher sie kommen und verbinde damit ein Lebensgefühl, einen Geruch, eine Farbe, einen Geschmack… Das schafft ein verschenktes Mitbringsel nicht – woran soll es auch erinnern? Deshalb plädiere ich für Souvenirs fürs eigene Wohlbefinden.

Meine Selbst-Mitbringsel

Genau dafür habe ich mir aus Südfrankreich ein Holzbrett mitgebracht. Es wird mich künftig beim Kochen immer wieder an eine gute Zeit erinnern, weil es so ursprünglich und „echt“ ist, wie all die Orte, die ich gesehen habe.

Entschieden mehr Klischee-Faktor haben da die Kräuter der Provence. Aber dank der Erinnerungen, die damit Verbunden sind, ist kein Selbst-Souvenir zu kitschig. Also einfach einmal in den Topf streuen und Urlaub schmecken. Hmmm…
Seifenherstellung hat in Südfrankreich eine lange Tradition. Vorallem in früheren Jahren haben durch den Hafen in Marseille viele andere Seifen aus fernen Ländern den Weg in diese Region gefunden. Besonders traditionell ist die Savon de Marseille, die in diesem Fall wunderbar sanft duftet.

So werde ich nun noch eine Weile von einer wunderbaren Woche zehren können.