Schlagwort: Buch

Terrasse bepflanzen? Genau so geht’s! Ein Buch der Könner.

veranda junkies buch

Ich glaube, ich bin auch ein kleiner Veranda Junkie. Wenn ich die Interviews mit all diesen spannenden Menschen lese, fühle ich mich verstanden.

„Ja, genau so geht es mir auch“, denke ich, wenn Karel erzählt, dass das Gießen am Abend beinahe ein Ritual für ihn ist. Oder dass Madeleine zwar das urbane Leben genießt, aber trotzdem vom Landleben träumt und die Lücke mit einer wunderschönen Loggia schließt.
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Maras Sweet Goodies – ein süßer Buchtipp

Die liebe Mara ist so eine, die fällt auf. Zuerst weil sie bildhübsch ist, dann weil sie so herzlich lacht. Dann staunt man nicht schlecht, dass sie Anwältin ist. Und spätestens wenn sie dann in schönstem Dialekt einen Spruch vom Stapel lässt, weiß man, dass sie ein echter Goldschatz ist.

Kurz danach denkt man sich „Was macht die denn noch alles und… schläft die auch mal?“. Vermutlich nicht. Denn jetzt hat unsere Mara auch noch ein eigenes Buch: „Maras Sweet Goodies„.  Dafür hat sie nicht nur 80 neue Rezepte selbst kreiert, sondern auch alle Texte geschrieben und die Bilder gemacht. Da sag ich mal Chapeau! Hut ab, vor dieser Powerfrau. Weiterlesen

Aus alt mach neu – Upcycling mit Julias Buch voller Ideen

„Wegwerfgesellschaft“ ist einer der vielen unschönen Titel, die man uns so gibt.

Weil das leider nicht so ganz an den Haaren herbei gezogen ist, ist Upcycling ein ganz wichtiges Thema. Statt wegwerfen einfach mit neuem Sinn versehen – so ist der Plan. Das geht natürlich nicht immer, ist aber ein guter Anfang und setzt ein Zeichen. Also los!

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Pötit Garten | Winter-Sprossen

Sprossen sind absolute Vitalstoff-Knüller. Und eine Extraportion an frischen Vitaminen und Mineralstoffen kann ich gerade gut gebrauchen. Ausserdem ist es kinderleicht, Sprossen zu ziehen und es macht jede Menge Freude, den kleinen Keimen beim Wachsen zuzusehen. Man macht sich dabei nichtmal die Finger dreckig und Geduld brauchts auch nicht – nach 3 bis 7 Tagen sind sie schon erntereif.

Auf die Idee kam ich, weil jede Menge Samentütchen noch halb voll waren. Darunter auch Ruccola und Radiesschen, die sich hervorragend eignen. Als drittes fiel meine Wahl auf Brokkoli, weil ich den auch „in groß“ so gerne mag.

Die Fakten

Nach kurzem Einlesen ins Thema wollte ich genauer Bescheid wissen und hab mir ein schlaues Buch bestellt. Was ich gelernt habe, hat mich überzeugt: Beim Keimprozess werden die wertvollen Stoffe, die im Samen gespeichert sind, um eine Pflanze daraus entstehen zu lassen, umgewandelt. Dadurch werden viele dieser Stoffe für uns leichter verdaulich oder überhaupt erst zu wertvollen Stoffen wie Vitaminen zusammengesetzt. Je nach Sprossenart vervielfacht sich der Vitamin C-Gehalt. Und während ungekeimte trockene Erbsen gar kein Vitamin C enthalten, liefern gekeimte Erbsensprossen mehr Vitamin C als frische Orangen. Außerdem entgelten 
Keimlinge reichlich Mineralstoffe wie Calcium, Phosphor, Magnesium, Zink und Eisen. Nicht schlecht, oder?

Und dann sind da natürlich noch Eigenschaften, die von Sorte zu Sorte unterschiedlich sind:

Brokkoli-Sprossen

  • Einweichdauer: 6-12 Stunden
  • Keimzeit: 3-8 Tage
  • Geschmack: erinnert an Kresse, ist aber milder
  • enthalten Schwefelverbindungen, die gegen Krebs vorbeugen sollen

Radieschen-Sprossen
  • Einweichdauer: 6-12 Stunden
  • Keimzeit: 5-12 Tage
  • Geschmack: etwas scharf
  • Radieschen-Samen im Sprossen-Mix verhindern das Wachstum von Bakterien und Keimen
Rucola-Sprossen
  • Einweichdauer: keine
  • Keimzeit: 3-6 Tage
  • Geschmack: lecker würzig
  • regen Verdauung und Stoffwechsel an
Sprossen sind also wahre Kraftpakete und verfügen über jede Menge Vitalstoffe, die in so hoher Konzentration in keiner ausgewachsenen Pflanze zu finden sind. Im Geschmack, Aussehen und ihrer postitiven Wirkung auf den Körper sind die Minipflänzchen sehr abwechslungsreich. Vom Klassiker Kresse, über den Sprossen-Star Alfalfa bis zum Trend-Getreide Quinoa – die Möglichkeiten sind vielfältig.

So geht’s

Überzeugt? Na dann mal los:
Ich habe mir für meine Sprossen-Zucht eine kleine Sprossenbox besorgt. Darin erledigt sich alles beinahe von selbst. Drei Etagen stehen zur Verfügung und können jeweils Sorten, die sich gerne leiden können, oder einzeln aufnehmen. Durch das Profil im Boden bleibt genügend Wasser stehen, damit die Samen keimen können. Also muss man nichts weiter tun, als 1-2mal am Tag oben frisches Wasser einzufüllen. Das tropft dann von Ebene zu Ebene und wird unten wieder aufgefangen. Die großen Samen wie zum Beispiel von Radieschen oder Getreide sollte man eine Nacht lang in Wasser legen als Vorbereitung. Alle 2 Tage empfiehlt es sich, etwas besser zu spülen – wir wollen ja keine Keime in den leckeren Sprossen. Die Box sollte dann an einem hellen Standort stehen – aber niemals direkt in der Sonne. Nach ein paar Tagen ist es dann so weit und die Sprossen kommen (gut gespült) aufs Brot, in den Salat oder gekocht ins Essen.

Stichwort Schimmel

Worauf man außerdem unbedingt achten sollte, ist hochwertiges Saatgut. Denn sind die Samen beschädigt, werden sie nicht keimen, stattdessen aber schimmeln – und das wiederum ist alles andere als gesund. Bei Verwendung von hochwertigen Keimsaaten und regelmäßigem Wässern entsteht selten Schimmel. Oft werden aber die pelzigen weißen Faserwurzeln der jungen Sprossen mit Schimmel verwechselt.

Worum es sich handelt erkennt die feine Nase: Während Schimmel modrig riecht, ist der Geruch von Sprossen – je nach Keimsaat – eher frisch. Also erst schnuppern, dann entscheiden und nicht die gesunden, frischen Sprossen wegwerfen!

Viele gute Infos zum Thema findet ihr auch hier.

Pötit Glücklichmacher | Northern Delights

Was haben Holly Becker (decor8), Steffi (ohhhmhhh) und Emma Feuxeus (Emmas Designblogg) gemeinsam? Sie alle haben einen erfolgreichen Blog und vor Kurzem ihr erstes Buch veröffentlicht.
Oft habe ich schon in meiner täglichen Blog-Lesetour erfahren, dass „Wunderbare Wohnideen“ und „Einfach Heiraten!“  auf meinem Wunschzettel stehen sollten. Heute möchte ich gerne sagen, wieso auch Emmas Buch „Northern Delights“ auf eure Wunschzettel gehört.

Northern Delights gehört in die Kategorie Coffee Table Books: viele große und ansprechende Bilder, wenig, aber interessanter Text, hochwertiges Layout. Eben deshalb gehört es auf den Couchtisch, wo jeder Gast staunend darin blättern kann… und in meine Finger, damit ich die Bilder mit den Augen verschlingen kann. Da sei ihm auch der eher stolze Preis von 40€ verziehen, denn man weiß wofür sie bezahlt werden: Jede einzelne Seite ist gelayoutet, der Druck ist hochwertig und die Typo mit Bedacht gewählt (EngelNewSerif STD). Ich hab gar nicht lang gefackelt, es mir sofort vorbestellt und als Ostergeschenk an mich selbst deklariert. Das muss ja auch mal sein. Gut, das war dann etwa einen Monat zu früh, aber ich hab mich an Ostern brav noch mal bei mir selbst bedankt und mich sehr gefreut.

Tja, das Thema ließ mir keine Wahl – ich musste zuschlagen. Northern Delights zeigt Augenschmeichler aus den Kategorien „Scandinavian Homes, Interiors and Design“. Das Buch verrät außerdem spannendes Theoriewissen, wie z.B. was nordisches Design so einzigartig macht oder den Unterschied zwischen dänischem, schwedischem, finnischem und norwegischem Design. Auch Interviews mit echten Größen wie Tomas Backman sind Bestandteil, die die Vielzahl an Bildern unterbrechen. Außerdem werden unglaublich viele Klassiker gezeigt, die man zwar alle schon gesehen hatte, aber nie genau wusste woher das gute Stück denn nun kommt. 

Na, überzeugt? Jetzt aber genug der Worte, hier kommen ein paar Bilder:


 
Noch mehr Einblicke und auch den „Kaufen“-Button gibt es beim Gestalten Verlag .


Northern Delights
Scandinavian Homes, Interiors and Design
 Emma Fexeus, Sven Ehmann
ISBN: 978-3-89955-472-4
39,90 Euro

Pötit Garten | Balkon Gärnterei

Wer Lust hat dieses Jahr die eigene Balkon-Gärtner-Karriere zu starten, sich über Blümchen hinaus vielleicht sogar ans Gemüse wagen will, dabei aber leider nicht mehr so genau weiß wie Mama das früher gemacht hat, der sollte das brandneue Buch „Selbst angebaut“ von Marian Flint unbedingt kennenlernen.  

„Supereinfach Gemüse anbauen und superlecker kochen“ verspricht der Titel und weil das so supergut klingt und superschön gemacht ist (von innen meiner Meinung nach mehr als von außen), ist es mein kleiner Glücklichmacher des Tages. 

„Selbst angebaut“ von Marian Flint

Fotos: Pötit Blog



Pötit Glücklichmacher | Buchempfehlung für Shop-Gründer

Hier kommt ein Buchtipp, der seit kurzem auch mein Bücherregal ziert.

„The Handmade Marketplace“ von Kari Chapin

„The Handmade Marketplace“ von Autorin Kari Chapin steckt voller wertvoller Insider-Tipps für alle, die ihr eigenes kleines Label mit Selbstgemachtem gründen wollen. Dank 15 Jahren eigener Erfahrung kann sie dazu wirklich umfassenden Rat geben. Und als Extra-Schmankerl findet man zu einigen Themen Gastbeiträge von Größen wie Grace Bonney (Design Sponge*) und Holly Becker (Decor8).

Mir persönlich lässt es das Herz hüpfen, weil es obendrein auch noch unglaublich liebevoll gestaltet ist. Es sind zum Beispiel auch Illustrationen von Emily Martin darin zu finden. Wer von der Englischen Sprache noch abgeschreckt ist, dem sei gesagt: alles halb so wild. Allerdings sollte man was Gesetze, Steuern und Co. angeht, doch noch einmal deutsche Quellen befragen.

Wer wissen will, wie die Grundsteine fürs eigene Label gelegt werden, sollte zuschlagen. Online-Shopper finden es hier.