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Lernt den Family Tree Shop kennen!

 

Mini-Jubiläum: Schon zum 10ten Mal gehe ich auf Entdeckungstour und sammle Gründe, wieso es mir in meiner Heimat gut gefällt. Heute gibt’s zur Abwechslung keinen Ort, sondern zwei kreative Köpfe. Davon gibt es hier nämlich auch mehr als man so auf Anhieb gleich weiß. Und deshalb stelle ich euch Mine und Claudi vom Family Tree Shop vor. Es ist mir ein Fest!

Kurz-Portrait

Grafische Hocker und seitlich schaukelnde Schaukelstühle sind die beiden wichtigsten Produktgruppen des Karlsruher Labels „Family Tree Shop“. Beide Serien gibt es in so viele Farb- und Form-Varianten, dass es schwer fällt einen Favoriten zu finden:

Mit dem schönen Namen „Tête-à-Têtes“ kommen die Hocker und Sitzbänke der beiden Designerinnen daher. Die Sitzfläche setzt sich aus 3 Teilen zusammen – jedes in einer anderen Farbe. So entstehen individuelle Kombinationen. Eine schöner als die andere. Freunde der Geometrie müssen sie einfach lieben.

Die See-Saws sind nicht weniger attraktiv und haben das Zeug zu Zappelphillipps bestem Freund. Denn seitlich montierte Schaukelkufen machen jeden Stuhl zum Unikum, auf dem man einfach nicht stillhalten will. In hübsche Farben getaucht, sind auch sie echte Hingucker.

Kurz-Interview

Wie habt ihr euch kennengelernt?

Claudi: Im Studium an der HfG – Mine hat Produktdesign studiert, ich Kommunikationsdesign,
bei einem großen Gruppenprojekt waren wir gemeinsam zuständig für die Inneneinrichtung eines
Popup-Restaurants und haben zwischen Sägespänen und Feierabendbier Freundschaft geschlossen.

Wie kams zum gemeinsamen Label und woher kommt der Name?

Mine: Nach besagtem Projekt an der HfG sind die Tête-à-Tête Hocker entstanden, und wir haben uns entschieden, dass wir sie verkaufen möchten. Daraufhin hat Claudi im Rahmen ihres Diploms das Konzept und die Grafik für den Family Tree Shop Karlsruhe für unterschiedliche Produkte, die im Studium entstanden sind, entwickelt, darunter auch unsere Tête-à-Tête Hocker.

Nach Claudis Diplom haben wir ein Studio in einem hübschen Hinterhof in der Lauterbergstraße in der Südstadt angemietet und haben offiziell unser Label gegründet. Da man nicht gleich damit seinen Lebensunterhalt verdienen kann, arbeiten wir beide noch zu 50 % als Grafiker.

Claudi: Der Impuls dazu kam von dem Lied “Family Tree“ von Belle & Sebastian.
Family Tree heißt Stammbaum und bezieht sich darauf, dass jedes unserer Produkte eine Geschichte in sich trägt, sowas wie einen Stammbaum vorweisen kann.

Wo ist eure Heimat und wie viel Heimatliebe schlummert in euch?

Mine: Heimat ist für mich kein Ort, sondern ein vertrautes Gefühl und die Familie.
Und wie meine Oma (das Familienoberhaupt) immer sagt: Familie ist das wichtigste!Claudi: Meine Heimat ist hier in Karlsruhe, hier wohne ich, da sind meine Freunde. Und in Ettlingenweier, weil ich da aufgewachsen bin und meine Familie dort wohnt. Ich bin sehr heimatverbunden, mir fällt es sehr schwer mich von Menschen und Dingen zu verabschieden und hier in Karlsruhe gibt es besonders viele davon. Früher wollte ich immer weg, dann war ich ein paar mal weg und immer wenn ich zurück gekommen bin, hab ich Karlsruhe ein bisschen mehr schätzen gelernt, und jetzt bin ich froh hier zu sein und hier zu bleiben.
Was gefällt euch am besten in Karlsruhe?
Mine: Das sonnige Klima in einer bezaubernden Architektur wie z. B. dem Schloss inmitten den Innenstadt, die Mischung aus großer und doch kleiner Stadt und die vielen kleinen Dinge, die es in den schönen Ecken von Karlsruhe zu entdecken gibt.
Claudi: Die Hirschbrücke, wenn es Herbst wird und die Bäume knallebunt leuchten;
die Riesenschaukel im Oberwald; mein Balkon in der Gartenstraße; der Markt samstags am Gutenbergplatz – wie Urlaub; die Alb, so friedlich morgens um 8; das Vin Fou, wenn man im Sommer abends draußen sitzen kann

Heimat ist für mich…?
Mine: Heimat ist für mich… das Wiedersehen von alten Freunden, das Treffen mit der Familie, viele Erinnerungen, die geweckt werden und natürlich einmaliges Essen und Trinken.Claudi: Da wo die Lieben wohnen; wo man wo man die Sprache versteht und auch sprechen kann; der Ort mit dem man eine Vergangenheit teilt und sich eine Zukunft vorstellen kann – Karlsruhe haltGanz begeistert von den schönen Antworten freu ich mich jetzt auf euer Lob, das ihr für die beiden parat habt. Ich werde ganz sicher mal im Atelier in der Südstadt anklopfen!

Familiy Tree Shop Karlsruhe
 

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Pötit liebt | Pikfine

Wer noch nicht so recht weiß wohin mit dem Weihnachtsgeld, für den hätte ich da was: Pikfine.
Hinter dem Label verbergen sich handgemachte Accessoires und Kleidungsstücke in limitierten Kleinauflagen aus Köln. Gegründet wurde Pikfine von den Schwestern Nora und Clara. Die beiden haben sich schon jede Menge tatkräftige Unterstützung mit ins Boot geholt, nicht zuletzt von Atelierhund Finchen. Bei der Anfertigung beweisen sie echte Liebe zum Detail und achten vorallem auf hohe Qualität – und das kann man auch sehen.

Stirnband Jolle

Jersey Mütze Bob

Baumwollmütze „Bolle“

Neben Stirnbändern und Mützen, die auf den eigenen Kopfumfang maßgeschneidert werden, sind es vorallem die schönen Accessoires aus Leder, die es mir angetan haben:

pikfine „Nie-Mehr-Schlüssel-Verlierer“

Kosmetiktasche Manoo

Geldbörse Manoo Dreieck

Pikfine gibt’s in Köln, Würzbrug und Baseln im Einzelhandel oder einfach im Web. Na, wer klickt mal rüber?

Pikfine
Fotos: Pikfine

Mein erstes selbstgenähtes T-Shirt

Passend zur Rückkehr des T-Shirt-Wetters wurde es endlich fertig: Mein erstes selbst genähtes T-Shirt.

Puh, da hat wohl wer das Bügeln am Ende vergessen vor lauter Aufregung…

In zahlreichen kleinen Etappen ist es nach und nach entstanden. Mit viel Vorsicht, weil ich viel zu wenig Erfahrung habe. Aber genau deshalb wollte ich es ja so unbedingt machen: Dazulernen und das nächste Mal schneller sein. Und jetzt bin ich doch einigermaßen stolz, dass es sogar recht gut gelungen ist.

Fotoscheu, aber stolz…
Und nun herzlichen Dank an die liebe Vera mit dem tollen Blog, wo ich den Schnitt entdeckt habe – ohne sie würde ich noch immer denken, dass T-Shirts nur Profis vorbehalten sind.
Schaut unbedingt mal bei ihrem Blog Livera vorbei. Dort gibt es richtig viele Anleitungen – nicht nur zum Nähen, sondern auch für alle möglichen anderen Dinge, die das Leben schöner machen. Und glaubt mir, sie wird auch euch mit guter Laune und der Lust zum Selbermachen anstecken.

Pötit liebt | This is paper

 “ Simplicity is king in everything we do. Fashion isn’t. „
Kein Alltagsprodukt ist zu schnöde um es nicht liebevoll zu Gestalten. Keines zu unwichtig sich die Mühe zu machen, es von Hand herzustellen. Denn die Schönheit liegt in den einfachen Dingen, die wir jeden Tag nutzen, ohne sie überhaupt zu beachten. 
Das ist die Philosophie von Thisispaper, wo man das Augenmerk auf die kleinen Dinge des Lebens legt. Die trifft genau den Nerv von Pötit und deshalb ist es quasi Pflicht, dass hier über Thisispaper zu lesen ist. Also geht die Reise heute nach Polen.
Photo by Julia Kubisty

 

Into the forest

Thisispaper war zunächst ein Magazin (ebenfalls wärmstens zu empfehlen). Doch die Gründer Alexander und Zuzanna hatten nach 2 Jahren mit ihrem Magazin den Wunsch nicht nur Schönes zu zeigen, sondern es auch zu machen. Deshalb gibt es seit gut einem halben Jahr auch den Thisispaper Shop. Dort gibt es allerhand Schönes zu kaufen – aber kein Papier. Den Anfang haben handgemachte Taschen und Rucksäcke gemacht.

 
 
 
 
 Lookbook: Into the Forest – Photos by Jerzy Fudali

 

Sunday Lunch

Die zweite Kollektion ließ nicht lange auf sich warten: Mit Küchenutensilien und Produkten anderer Hersteller ist auch sie beeindruckend, einfach und schön.

 
 
 


Lookbook: Sunday Lunch – Photos by Julia Kubisty

Und so findet sich nun eine hübsche Bandbreite an Produkten im Shop. All diese Produkten sind mit einem klaren Standpunkt gewählt und hergestellt: Nein zu Massenproduktion und Konsumgesellschaft – zurück zum Ursprünglichen. Mein Standpunkt zu alledem: Her damit!

Cutting Board | Hitoshi Scissors
Bowl | Mug
Slippers (verschiedene Farben)

Logo Sack | Irma Bag

Top Roll Rucksack | Cylinder Denim Bag

Photos by Thisispaper Shop

Ich persönlich bin total verliebt in Irma… Was sind eure Favoriten?

Thisispaper

Pötit Shoppingtour | Kauf dich glücklich

Der Name ist Programm, denn Kauf dich glücklich ist ein Shop voller hübscher Klamotten und Accessoires von beliebten Skandinavischen, Französischen und Berliner Labels – und mit einer Vorliebe für leckere Waffeln. Wenn das mal nicht eine sympathische Mischung ist 🙂 Hier macht nicht nur das Kaufen, sondern auch schon das Ansehen Laune.

Kauf dich Glücklich-Kollektion

Doch das Kernstück ist eine eigene Kollektion, die seit neustem in einem Lookbook in Szene gesetzt wird. Prädikat: Sehenswert!
Darin finden sich so hübsche Glücklichmacher wie diese hier:

Glücklich – Lina Dress
Glücklich – Irmgard Dress
Glücklich – Melone Blazer
Glücklich – Lara Jacket
Glücklich – Butterkekse

Glücklich – Bratislava

Potenzielle Geschenke

 Außerdem gibt’s auch schöne Dinge wie Bücher, Stempel, Tee, Geschirr,…

Yellow Owl Tannen-Stempel

LOV Tea
Anouk – Teller

 

Ach ja und schicke Männersachen gibt’s dort übrigens auch – aber die kauf ich eher selten 😉

Mid Season Sale

Vorbeischauen lohnt jetzt noch mehr: Wer beim Blick in den Kleiderschrank erschrocken feststellt, dass für den Frühling noch so einiges fehlt, der findet kurze Hosen, gemütliche Oversized-Shirts und leichte Übergangsjacken im Mid Season Sale. Raus aus den Wollpullis, rein in die Shorts!

Wer Lust bekommen hat, kann einfach online vorbeibummeln oder in einen der 11 Läden, die quer durch Deutschland verteilt sind, reinschauen.


Pötit liebt | Bookhou

Natürlich, handgemacht und manchmal auch ein klein wenig verspielt – Bookhou aus Kanada vereinen so viel Gutes in ihren Produkten, dass ihr Erfolg schon längst über die Landesgrenzen hinausgewachsen ist.
Für mich sind es vorallem die Taschen, die begeistern. Handgemalte Muster werden mit Siebdruck  von Hand auf einfache Stoffe gedruckt. Die werden dann mit Leder und ganz schlichten Schnitten kombiniert.
So entstehen absolut autentische Produkte, die mit gutem Recht ein wenig teurer ausfallen als ihre Brüder und Schwestern von der Stange. 

Schon seit 2002 arbeiten John Booth und Arounna Khounnoraj gemeinsam im eigenen Studio. Und damit erklärt sich dann auch der Name des Labels – ich hatte an viel exotischere Erklärungen gedacht… Doch genug der Worte – hier sind die Taschen:

Grey Triangle Tote
Large Pouch – Rain/waxed
Field Bag
Large flat pouch – Stones
Pocket bag – Bows


Pötit Tipp

Noch ein kleiner Tipp für Selbermacher: Statt Imprägnierspray gibt es bei Bookou Wachs aufs Textil. Wer das gern für seine eigenen Projekte testen möchte, wird zum Beispiel bei Fjällräven fündig.