Schlagwort: Heimatliebe

Zu Besuch bei monâne in der Keramik-Werkstatt

Zeit für einen Werkstattbesuch! Heute nehme ich euch mit in die Werkstatt von Kerstin Hendik, die in der ehemaligen Großmarkthalle auf dem Schlachthof-Gelände in Karlsruhe Keramik vom Feinsten entwirft. Für ihr Label monâne experimentiert sie dort mit Farben, Formen und Techniken. Ich war dort und habe ihr über die Schulter geschaut.

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Unser Onkel Store. Der schicke neue Laden in Karlsruhe

Unser Onkel Store Karlsruhe

Karlsruhe hat einen hippen neuen Laden und ich war schon mal da. Nach einem leckeren Frühstück im Café Juli, ging es einmal über den Markt am Gutenbergplatz und dann endlich rein in den neuen Store „Unser Onkel“, der mich mit seinem Logo schon so lange neugierig gemacht hatte und nun seine Türen für uns geöffnet hat. Und so viel kann ich schon mal verraten: Hingehen lohnt sich!

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Zuperzoziales Bambus Geschirr aus Holland

Wenn umweltbewusste Denke auf schönes Design trifft, dann bin ich schnell überzeugt.

So war ich auch hellauf begeistert, als meine Schwester mir zu Weihnachten eine hübsche Aufbewahrungsbox von Zuperzozial geschenkt hat. Da hat sie echt ins Schwarze getroffen! Ich mag die besondere Haptik der „Raw Earth Collection“ – und ist das hier bitte mal die schönste Lunchbox, die man sich vorstellen kann?
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Heimatliebe mit Cårlsrue – dem Label mit der Pyramide und dem Pixelherz

Heute steckt noch ein wenig mehr Herz in der Heimatliebe als sonst. Es ist mir persönlich eine riesige Freude, euch das junge Design-Label Cårlsrue vorzustellen, nicht zuletzt weil Marc, der hinter den Shirts und Mode-Accessoires steckt, ein guter Freund von uns ist und ich wirklich begeistert bin, was er da auf die Beine stellt.

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Atelierbesuch bei Kulör. Heimatliebe #21

Funkelnde Augen hat Sabrina, wenn sie über ihre Arbeit spricht. Da ist jemand mit Herzblut dabei. Das spürt man sofort, wenn man das Atelier von KULØR in der schönen Oststadt Karlsruhes besucht. Es hat sich versteckt hinter einer unscheinbaren Fassade, schräg gegenüber vom Café nun, wo ich schon so oft Schlange stand und dabei nicht geahnt habe, dass dort im Innenhof so viel Kreativität steckt.

Sabrina fackelt auch nicht lange, sondern zeigt mir etwas, worüber ich noch nie wirklich nachgedacht hatte: Wie entsteht denn eigentlich Keramik?
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Support the Underground Kulturmarkt in Karlsruhe

Welchen besseren Anlass für eine neue Runde Heimatliebe könnte es geben, als die dritte Runde „Support the Underground“ Kulturmarkt? Der Nachmittag im Vanguard ist nicht nur super inspirierend und schön anzuschauen, sondern dieses Mal auch perfekt fürs vorweihnachtliche Geschenke-Shopping. Lokale Designer und Künstler bieten ihre selbstgemachten Produkte an. Und das ist nicht nur schöner als von der Stange, sondern auch viel besser fürs Gewissen, für die Karlsruher Design-Kultur und auch für die Beschenkten. Als Sahnehäubchen gab es die Musik von von La Petite Rouge, ebenfalls aus Karlsruhe. Herrlich!

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Dîner en blanc – das schönste Picknick Karlsruhes

Schon seit Februar habe ich mich darauf gefreut und endlich war ich dort: Letzten Samstag hat in Karlsruhe das zweite Dîner en blanc stattgefunden. Das Wetter war uns mehr als gnädig und so konnte das größte und schönste Picknick der Stadt gefeiert werden.

Auf dem Haydnplatz in Karlsruhes idyllischer Weststadt tummelten sich weiße Scharen, ausgerüstet mit Leckereien und Deko en masse. Bei so viel Liebe zum Detail muss einem das Herz aufgehen!
Dass bei alledem Kommerz keine Rolle spielt, setzt dem ganzen noch ein weißes Krönchen auf.

Der Tisch von Klotzen nicht Kleckern war ein echter Hingucker!
Mit Blumen übersät und voller schöner, romantischer Details…

Das Kerzenmeer nach Sonnenuntergang

Sobald dann die Sonne unter geht, verwandelt sich die Wiese in ein Meer aus Kerzenlicht. Ich muss sagen, das hat so manche Hochzeit an Ambiente übertroffen.
Beendet wird das Dîner traditionell mit einem Meer an Wunderkerzen. Stimmungsvoller hätte es nicht sein können.

Merci

Herzlichen Dank an meine entzückende Tischgesellschaft, es war mir ein Fest mit euch, ihr Lieben. Katja von Fräulein K. sagt ja , Miri von Miris Jahrbuch, Kerstin von My cooking love affair und Juliane von Schöner Tag noch waren samt Begleitungen dabei. Schaut unbedingt bei ihnen vorbei für noch mehr schöne Bilder und super Rezepte.

Und ein großes Lob an das Orga-Team: Vielen Dank, für diesen wunderschönen Abend.

Wer nächstes Jahr dabei sein will, sollte sich hier informieren:

Dîner en blanc Karlsruhe

Heißgeliebte Spätzle und innovatives Produktdesign aus dem Süden

Spätzle mit Rahmsoße waren in Kindertagen mein ungeschlagenes Lieblingsessen und noch heute gehen Kässpätzle mit frischem Salat einfach immer. Kein Wunder also, dass ich begeistert war, als ich in der PAGE einen Hinweis auf frizle gefunden habe: Frische Spätzle zum selbst pressen – direkt aus der Verpackung und in hübsch. Denn wenn eines sicher ist, dann dass sie frisch einfach am besten schmecken. Nix da mit diesen traurigen, grauen Trockendingern. Spätzle müssen ein klein wenig unförmig sein, gelb leuchten und ein bisschen Sauerei in der Küche machen.

Zu meiner Schande muss ich aber gestehen, dass ich mich beim Schaben nicht ganz so talentiert anstelle. Also muss entweder ein Spätzlehobel her oder es gibt ein paar Spätzle-Liebhaber aus Süddeutschland, die da eine Idee austüfteln. Und weil diese Idee namens frizle so clever und schön gemacht ist, haben die Erfinder Martin und Thomas damit sogar bei der Biofach 2014 den „Best-New-Product-Award“ abgestaubt.

Die beiden haben schon als Studenten gern mal Spätzle gemeinsam gekocht und empfehlen als Herbstmenü unbedingt einmal „Maronen-Steinpilz Spätzle“ auszuprobieren… Da bin ich dabei! Das macht glücklich, egal was das Wetter da draußen so treibt.

Frizle

Bilder: frizle AG/Oliver Kröning

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Kleiner Hinweis

Die Heimatliebe bei Pötit findet übrigens nicht nur momentan, sondern künftig immer dann statt, wenn ich gerade wieder etwas auf Lager habe – sonst würde das schnell zu Freizeitstress für mich und hässliche Bilder für euch führen und das kann ja keiner wollen. Also keine Sorge, es gibt weiterhin meine liebsten Plätze, Entdeckungen und Termine. Aber eben nicht mehr zwingend wöchentlich und auch nicht immer mittwochs.

Lernt den Family Tree Shop kennen!

 

Mini-Jubiläum: Schon zum 10ten Mal gehe ich auf Entdeckungstour und sammle Gründe, wieso es mir in meiner Heimat gut gefällt. Heute gibt’s zur Abwechslung keinen Ort, sondern zwei kreative Köpfe. Davon gibt es hier nämlich auch mehr als man so auf Anhieb gleich weiß. Und deshalb stelle ich euch Mine und Claudi vom Family Tree Shop vor. Es ist mir ein Fest!

Kurz-Portrait

Grafische Hocker und seitlich schaukelnde Schaukelstühle sind die beiden wichtigsten Produktgruppen des Karlsruher Labels „Family Tree Shop“. Beide Serien gibt es in so viele Farb- und Form-Varianten, dass es schwer fällt einen Favoriten zu finden:

Mit dem schönen Namen „Tête-à-Têtes“ kommen die Hocker und Sitzbänke der beiden Designerinnen daher. Die Sitzfläche setzt sich aus 3 Teilen zusammen – jedes in einer anderen Farbe. So entstehen individuelle Kombinationen. Eine schöner als die andere. Freunde der Geometrie müssen sie einfach lieben.

Die See-Saws sind nicht weniger attraktiv und haben das Zeug zu Zappelphillipps bestem Freund. Denn seitlich montierte Schaukelkufen machen jeden Stuhl zum Unikum, auf dem man einfach nicht stillhalten will. In hübsche Farben getaucht, sind auch sie echte Hingucker.

Kurz-Interview

Wie habt ihr euch kennengelernt?

Claudi: Im Studium an der HfG – Mine hat Produktdesign studiert, ich Kommunikationsdesign,
bei einem großen Gruppenprojekt waren wir gemeinsam zuständig für die Inneneinrichtung eines
Popup-Restaurants und haben zwischen Sägespänen und Feierabendbier Freundschaft geschlossen.

Wie kams zum gemeinsamen Label und woher kommt der Name?

Mine: Nach besagtem Projekt an der HfG sind die Tête-à-Tête Hocker entstanden, und wir haben uns entschieden, dass wir sie verkaufen möchten. Daraufhin hat Claudi im Rahmen ihres Diploms das Konzept und die Grafik für den Family Tree Shop Karlsruhe für unterschiedliche Produkte, die im Studium entstanden sind, entwickelt, darunter auch unsere Tête-à-Tête Hocker.

Nach Claudis Diplom haben wir ein Studio in einem hübschen Hinterhof in der Lauterbergstraße in der Südstadt angemietet und haben offiziell unser Label gegründet. Da man nicht gleich damit seinen Lebensunterhalt verdienen kann, arbeiten wir beide noch zu 50 % als Grafiker.

Claudi: Der Impuls dazu kam von dem Lied “Family Tree“ von Belle & Sebastian.
Family Tree heißt Stammbaum und bezieht sich darauf, dass jedes unserer Produkte eine Geschichte in sich trägt, sowas wie einen Stammbaum vorweisen kann.

Wo ist eure Heimat und wie viel Heimatliebe schlummert in euch?

Mine: Heimat ist für mich kein Ort, sondern ein vertrautes Gefühl und die Familie.
Und wie meine Oma (das Familienoberhaupt) immer sagt: Familie ist das wichtigste!Claudi: Meine Heimat ist hier in Karlsruhe, hier wohne ich, da sind meine Freunde. Und in Ettlingenweier, weil ich da aufgewachsen bin und meine Familie dort wohnt. Ich bin sehr heimatverbunden, mir fällt es sehr schwer mich von Menschen und Dingen zu verabschieden und hier in Karlsruhe gibt es besonders viele davon. Früher wollte ich immer weg, dann war ich ein paar mal weg und immer wenn ich zurück gekommen bin, hab ich Karlsruhe ein bisschen mehr schätzen gelernt, und jetzt bin ich froh hier zu sein und hier zu bleiben.
Was gefällt euch am besten in Karlsruhe?
Mine: Das sonnige Klima in einer bezaubernden Architektur wie z. B. dem Schloss inmitten den Innenstadt, die Mischung aus großer und doch kleiner Stadt und die vielen kleinen Dinge, die es in den schönen Ecken von Karlsruhe zu entdecken gibt.
Claudi: Die Hirschbrücke, wenn es Herbst wird und die Bäume knallebunt leuchten;
die Riesenschaukel im Oberwald; mein Balkon in der Gartenstraße; der Markt samstags am Gutenbergplatz – wie Urlaub; die Alb, so friedlich morgens um 8; das Vin Fou, wenn man im Sommer abends draußen sitzen kann

Heimat ist für mich…?
Mine: Heimat ist für mich… das Wiedersehen von alten Freunden, das Treffen mit der Familie, viele Erinnerungen, die geweckt werden und natürlich einmaliges Essen und Trinken.Claudi: Da wo die Lieben wohnen; wo man wo man die Sprache versteht und auch sprechen kann; der Ort mit dem man eine Vergangenheit teilt und sich eine Zukunft vorstellen kann – Karlsruhe haltGanz begeistert von den schönen Antworten freu ich mich jetzt auf euer Lob, das ihr für die beiden parat habt. Ich werde ganz sicher mal im Atelier in der Südstadt anklopfen!

Familiy Tree Shop Karlsruhe
 

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Heimatliebe #6 | Blumenmarkt am Friedrichsplatz

Jeden Tag von 9 bis 20 Uhr ist in Karlsruhe Blumenmarkt. Der Friedrichsplatz ist das neue Zuhause des Marktes, weil der Marktplatz, wo die Blumen sonst feilgeboten wurden, auch den Baustellen zum Opfer gefallen ist. Nun reihen sich die Blumen entlang der kleinen Parkanlage zwischen Naturkundemuseum und Bibliothek. Ich finde sie machen sich auch dort sehr schön.

Vom kleinen Strauß bis zur Balkonbepflanzung gibt es hier alles mögliche und hier und da sogar wirklich Außergewöhnliches. Der wohl bunteste Markt Karlsruhe ist für mich bei jedem Stadtbummel ein kleines Highlight und ich finde jede Stadt braucht einen täglichen Blumenmarkt. Deshalb ist auch er ein guter Grund, wieso ich Karlsruhe gerne mag.

Aufruf zum Mitmachen

Jeden Mittwoch zeige ich euch einen Grund wieso ich gerne in meiner Heimat Karlsruhe lebe. Ein Bild von einem schönen Platz, etwas, das es nur hier gibt, ein gutes Restaurant,… oder einfach einen Schnappschuss. 
Ich freue mich über jeden, der sich mir anschließen mag und mir seine Heimat zeigt. Egal ob kleine Entdeckung oder große Sehenswürdigkeit – macht einen kleinen Blogbeitrag und tragt euch hier in die Liste ein: