Schlagwort: Interior

H Skjalm P – tolles Design und ein ungewöhnlicher Name

Der Name hat mich gewaltig stutzig gemacht. Gleich als ich bei Dekorativ Wohnen Geschirrtücher mit dezenten Mustern (LINUS) ganz nach meinem Geschmack entdeckt habe und natürlich wissen wollte aus welchem Haus sie kommen.

„H Skjalm P“. Wo heißt man so und was soll das mit den Buchstaben? Und was machen die sonst noch so? Die Antworten der Reihe nach sind: In Dänemark ist Skjalm ein Vorname, der in diesem Fall als zweiter auf den ersten mit H wie „Hagbarth“ folgt und mit dem (das klingt jetzt wieder viel vertrauter) Nachnamen Petersen beendet wird. Also nicht den mittleren Namen abgekürzt wie das etwa amerikanische Politiker so tun, sondern einfach mal dem zweiten Namen hochleben lassen.
Seit 60 Jahren wird unter diesem Namen schon dänisches Inferior Design vertrieben. Die Dänen haben’s einfach drauf! Ich finde das sind genug der Worte, ich lasse jetzt einfach Bilder aus der neuen A/W Kollektion für sich sprechen:

H Skjalm P
Website

Bilder: H Skjalm P
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Back to School – Pflanzen am Arbeitsplatz

Unter dem Motto “back to school“ haben Igor (Happy Interior Blog) und Judith (Joelix) zu einer neuen Runde Urban Jungle Bloggers aufgerufen. Pflanzen am Arbeitsplatz also dieses Mal. 

Weil man Pflanzen sowieso in jedem Raum unserer Wohnung findet, sollte das eigentlich ein leichtes Spiel für mich sein. Aber nur eigentlich.

Unser Büro, muss man wissen, ist der am stiefmütterlichsten behandelte Raum und ich glaube, mit diesem Problem sind wir nicht allein. Es ist der Raum, in dem schnell mal die Wäsche zum Trocknen aufhängt wird oder man kurz etwas abstellt, bevor es in den Keller wandert und man schnell noch die Tür zu zieht, bevor die Gäste ankommen.
Und bei mir ist das Büro außerdem das Pflanzen-Asyl. Dort stehen all die Pflanzen, die eigentlich ihre schönste Zeit hinter sich haben. Aber ich  bringe es einfach nicht übers Herz, sie lebend in die Tonne zu treten. Dazu gesellen sich die grünen Freunde, die bisher keinen geeigneten Platz in der neuen Wohnung gefunden haben. Tja und bald kommen noch die Pflanzen dazu, die ich nicht im Freien überwintern kann. Das ist mehr Urban Jungle als schön ist.

Gut also, dass Igor und Judith sich überlegt haben, dass unsere Schreibtische grüner und schöner werden könnten. So hatte ich nämlich Anlass dort dafür zu sorgen, dass nicht nur die Wäsche sich wohl fühlt, sondern auch ich gern mal an den Schreibtisch sitze, statt das Laptop rüber ins Wohnzimmer zu nehmen.

Wer den Pfennig nicht ehrt, ist des Talers nicht Wert

Der Pfennigbaum, der nun meinen Schreibtisch ziert, ist sicher keine ausgefallene Wahl. Aber er ist schon seit Jahren ein treuer Begleiter, der schon einige Umzüge hinter sich hat. Ihn kenne ich schon seit er nur ein einziges in die Erde gedrücktes Blatt war und ich mag ihn. Gut also, dass er nun endlich sein Plätzchen gefunden hat. Ich finde er macht sich sehr gut als Arbeitsplatzbegrünung.

Das restliche Pflanzenchaos habe ich auch ein wenig gelichtet, aber da brauch ich wohl noch die eine oder andere schöne Idee von den anderen Urban Jungle Bloggers… Wer auch auf der Suche nach Inspiration ist, findet die Sammlung zum Thema bei Facebook.

Jubiläum der grünen Daumen

Schon ein Jahr ist seit der ersten Runde Urban Jungle Bloggers vergangen und ich freu mich jedes Mal über die Flut grüner Bilder. Also Happy first Birthday!

Das neuste Shooting von Studio Oink – oder „Werft die Möbel aus dem Fenster“

Ist es überhaupt „das neuste“? Verspreche ich da vielleicht zu viel? Brandneu ist es jedenfalls, aber bei der Fülle an neuen Projekten, die die Talente von Studio Oink gerade um sich werfen, da muss man erst mal mitkommen. Zeigen möchte ich euch jedenfalls die Fotos, die in einem Shooting für Stattmann Neue Möbel entstanden sind und den Profile Chair mitsamt passendem Tisch ins rechte Licht rücken. Wieso die beiden Styling-Profis dafür nach Brüssel gefahren sind und wieso der Designer der Stühle selbige gerne aus dem Fenster werfen möchte, lest ihr hier. Aber der Reihe nach…

 

Das Shooting, die Location, der eigene Stil 

So unterschiedlich einsetzbar die Möbel sind, so verschieden sind auch die Bilder: Von gemütlich, wohnlich und hell geht die Atmosphäre über geradlinig, dunkel und elegant bis hin zu städtisch.
Die verschiedensten Verwendungsmöglichkeiten der neuen Möbel von Designer Sylvain Willenz werden anschaulich in Szene gesetzt. Dabei ist es umso erstaunlicher, dass alle Bilder in nur einer einzigen Location entstanden sind.

„Unser Ziel war es, einen Raum zu schaffen, der einem das Gefühl von Behaglichkeit und vermittelt und der familiär wirkt.“

Im Sinne der Authentizität wurde auf Studio-Fotografie verzichtet und stattdessen ein Haus in Brüssel ausgewählt, das mit seinem besonderen Charakter das gewisse Etwas in die Bilder bringt. Dort ist nicht nur die Auswahl spannender Immobilien groß, es gibt noch einen Grund mehr, der dafür spricht: der Designer selbst kommt aus Belgien.
Dort konnte Studio Oink eine Stimmung kreieren, die zwischen skandinavischem Flair und japanischer Einfachheit angesiedelt ist. Genau wie die Möbel sind auch die Bilder von einer Bescheidenheit, Klarheit und doch von Wärme und dem Blick fürs Detail geprägt.

„Wir wollten keine „Hochglanz“ Bilder, die künstlich ausgeleuchtet wirken und steril und „fremd“ anmuten, wir wollten eine gemütliche und fragile Atmosphäre, einen Raum, in dem sich jeder gerne bewegen würde und sich so wiederfinden kann.“

Dazu kann ich nur sagen: Gelungen, liebe Lea! Gemeinsam mit Matthias hat sie dafür nicht nur die Location ausgesucht, sondern auch die Wahl der Props, das Styling und die Fotografie übernommen. Komplette Eigenregie also. Kein Wunder, dass man dann auch so wunderbar die Handschrift der beiden Kreativen von Studio Oink in den Bildern sehen kann. Ob sie wohl einige Probs direkt von zuhause mitgebracht haben? Wie auch immer, sie haben ihre eigene Note ins Bild gebracht, ohne dabei den Stühlen die Show zu stehlen, Chapeau!

Innovation trifft Tradition

Stattmann Neue Möbel, ein deutscher Familienbetrieb, überzeugt mit modernen Interieurs aus Holz und anderen nachhaltigen Materialien. Die Liebe zu diesem ökologischen Material teilen auch die Designer, mit denen Stattmann Neue Möbel kooperiert.  Es geht hier um viel mehr als „nur“ schöne Formen: funktionale Aspekte wie Transport, Aufbau, Gewicht und Nachhaltigkeit spielen eine große Rolle. Da ist echte Faszination fürs Handwerk zu spüren.

Der Profile Chair – eine federleichte Schönheit

Der „Profile Chair“ zeichnet sich unter anderem durch sein geringes Gewicht aus. Es ist auf die Material-Expertise von Nicola Stattmann zurückzuführen: leichte und gleichzeitig sehr stabile Rohre, die hauptsächlich aus einem harzgetränkten Baumwollgewebe bestehen, sind nur eines der Materialien, die sie Designer Willenz an die Hand gab, um daraus Neues entstehen zu lassen. Ummantelt mit Esche-Furnier, verarbeitet in einer innovativen Konstruktion entstand ein schlichter Stuhl. Und das beste ist: dank Naturprodukt Holz und seiner individuellen Maserung ist jeder für sich ein Unikat.

„Ich würde ihn gerne mal aus dem Fenster werfen, um zu sehen, was passiert.“

So formuliert es Designer Sylvain Willenz, um auf die besonderen Materialeigenschaften hinzuweisen. Er spielt dabei auf Gio Ponti an. Der habe das nämlich mit seinem »Supperlegera« ausprobiert, der dank seiner Leichtigkeit statt zu zerbrechen gehüpft ist.
Der eine fragt sich also was passieren würde, wenn der Stuhl aus dem Fenster fliegt, die anderen machen davon bezaubernde Bilder und wieder andere (mich eingeschlossen) hätten ihn einfach gern im eigenen Wohnzimmer stehen.

Wer mehr sehen und erfahren mag, klickt hier:




Styling und Fotografie: Studio Oink

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Hübsch – der Name ist Programm

Occasions 2014

Die Welt um uns herum dreht sich immer schneller und jeden Tag versuchen wir aufs Neue, ihrer Geschwindigkeit standzuhalten. Von Zeit zu Zeit aber sollten wir dennoch zur Ruhe kommen, um die kleinen, kostbaren Momente – die einfachen Dinge und kurzen Augenblicke, die uns das Leben schenkt, zu genießen.

Volltreffer! Das finde ich gut. Und auf Inneneinrichtung übertragen bedeutet das für Hübsch Interior aus Dänemark einen Mix aus Schlichtheit und Funktionalität.
In Frankfurt auf der Tendence Fair hat hübsch gerade die neue Kollektion präsentiert. Strukturen statt Farbmuster gefallen mir gut. Die Diamantform ist noch immer ein Dauerbrenner, während Messing Kupfer den Rang abläuft. Auch hier ist die Trendfarbe blau mit an Bord und ich muss sagen, sie gefällt mir immer besser.

 

Naturbelassenes Holz, mag ich gern.

Tendencies 2014

Schon wieder blau – ein Trend, der mir überraschend gut gefällt!

 

Strukturen, Formen und gedeckte Farben. Top!

Die mit dem Ü drin

Liebäugelnd mit Umlauten finde ich ja allein schon toll, wie hübsch mit dem Ü spielt. Abgesehen davon sind es einfach wahnsinnig schöne Möbel und Wohnaccessoires, die in noch tolleren Stylings präsentiert werden.

Where happiness lives: 4 Jahre hübsch

Übrigens feiert Hübsch Interior gerade 4jähriges Bestehen und verlost deshalb 4 tolle Preise via Instagram-Competition. Ich gratuliere zum Jubiläum und werde bestimmt auch mein Glück versuchen… So ein hübsches Teil hätte ganz sicher Platz bei uns!

Show us what happiness means to you, and get a chance to win 1 of 4 prizes.
Tag a photo on Instagram with ‪#‎hubsch4years‬

Hübsch Interior



Bilder: Hübsch A/S

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Pötit liebt | ferm LIVING AW2014

Zeit, mal wieder ein wenig ins Schwärmen zu geraten, oder was meint ihr?!
Die neue Kollektion von ferm LIVING ist da und was soll ich sagen… ich finde sie toll. Nicht nur hier und da ein einzelnes Stück, nein, dieses Mal ist die ganze Kollektion genau mein Fall.
So schön schlicht und voller spannender Farben. Sehr inspirierend – drum möchte ich ein paar Bilder mit euch teilen:

Kerzenhalter

Ganz besonders habe ich die Kerzenständer ins Herz geschlossen. Die einfarbigen sind so herrlich einfach. Die würd ich genau wie sie da stehen gern haben. Aber das dunkle Marmor würde sich sicher auch wahnsinnig gut in meinem Regal machen… 

Mach blau!

In meinem Zuhause gibt es außer in Form von Pflanzen eigentlich sehr wenig Farbe. Holz, weiß und grau dominieren. Aber hallo, wie schön ist denn bitte so ein kräftiges Blau? Das hatte ich beinahe vergessen. Und überhaupt sind die Teppiche und Wandteppiche in ihren Mustern und Farben toll. Nur diese Palme, haha, die käme mir nicht ins Haus!

Wallpaper

Auch für die Wände gibt’s Neues. Neben dem schönen Regal eben auch wieder neue Muster für Tapeten. Zu schade, dass sich das in einer Mietwohnung irgendwie nicht so richtig lohnt. Das eigentliche Held des Bildes ist für mich aber das grüne Sofa. 

Kinder, Kinder…

Heute sollte man Kind sein!

Steinzeug und so

Was in der Küche klappert, darf gern auch den Augen Freude machen. Geometrisch ist einfach noch immer das Zauberwort. Und juhu, hier gibts auch jede Menge grau!

Wer nicht genug bekommen kann, findet die geballte Ladung im Katalog. Ich grüble noch welchen der Schätze ich mir wohl gönnen mag… Habt ihr schon einen Favoriten entdeckt?

ferm LIVING



Bilder: Ferm LIVING APS über Agentur Pedersen GbR
Tel. 0511 / 3940426
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Pötit liebt | ChopChop

Ständig auf der Suche nach Inspiration für die eigenen vier Wände bin ich in letzter Zeit über herrliche Fundstücke gestolpert, die ich natürlich auf keinen Fall für mich behalten kann. Eines davon ist die Küche ChopChop von Dirk Biotto. Die hat mit unserer neuen Küche zwar eigentlich nix gemeinsam, aber ich finde sie schön und sehr, sehr clever durchdacht – Grund genug also sie euch zu zeigen:

Zwei freistehende Teile bilden gemeinsam die Küchenzeile, die sehr viel Funktion geschickt zu einem Workflow verbindet. Auf den zweiten Blick habe ich die Ähnlichkeiten zur Werkbank entdeckt und irgendwie macht das doch total viel Sinn. Vorne werkeln, hinten alle wichtigen „Werkzeuge“ griffbereit haben. Das schöne Material und die hochwertige Verarbeitung lassen die ChopChop Küche trotzdem nicht ungastlich wirken. Im Gegenteil, ich finde sie sogar sehr schick. Im Zug des Industrial Design Trends haben ja auch sonst schon allerlei Fabrik- und Werkstattutensilien Einzug in unsere Wohnzimmer genommen – wieso also nicht auch eine Werkbank in der Küche?

Was so schick ist, lässt den Gedanken an Barrierearmut (zumindest bei mir) nicht gleich aufkommen. Aber ja, diese Küche hilft beim Kochen mit. Ist doch irgendwie nett von ihr. Wichtig ist dabei nicht nur, dass die Höhe der Arbeitsfläche anpassbar ist, sondern auch dass es keine Unterschränke gibt, denn die kommen sich mit einem Rollstuhl in die Quere. Und wem Kraft, Feinmotorik oder das Zusammenspiel beider Hände Schwierigkeiten bereitet, dem wird in dieser Küche auch geholfen. Durch fixierte Elemente wie z. B. die Reibe kann mit einer Hand gearbeitet werden oder beide Hände gleichzeitig bringen gemeinsam die nötige Kraft auf. Und auch der Schraubstock, der beispielsweise ein Marmeladenglas halten könnte um sich dann aufs Öffnen zu konzentrieren, ist ganz im Sinne der Mithilfe durch die Küche. Na da hat sich doch mal einer Gedanken gemacht.

Und was die „löchrigen“ Rückwände angeht, das ist dann doch vielleicht eine Sache, die ich irgendwann vielleicht noch gerne in meiner Küche hätte. Ein System, das nicht nur schön aussieht, sondern individuell anpassbar ist und eben die Funktionen annimmt, die man braucht. Die passende DIY-Anleitung habe ich schon gefunden…

Na, was sagt ihr zu diesem schlauen Design? Wer auch so begeistert ist wie ich, kann hier weiterklicken:

Dirk Biotto
Website | Facebook

Bilder: Patric Dreier
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Umzugs-Special Part 3: Wohnzimmer, Couch und ein Herz für Habitat

Schon seitdem wir diese Wohnung vor gut 2 Monaten zum ersten Mal gesehen hatten, halte ich ständig die Augen offen auf der Suche nach Inspiration. Ich kenn kein besseres Thema mehr als mir zu überlegen was mir am besten gefällt, was gut zur Wohnung passt und was gut zu uns passt.
Tja und man könnte meinen bei einem Wochenend-Trip nach Paris hat man doch sicher anderes zu tun als Möbel anzuschauen. Ähm, nein, ich nicht.
Ich war also über das verlängerte Wochenende vom 1. Mai mit einer lieben Freundin in Paris. Das Ergebnis war ein gelungener Mix aus Stadtbummel, Inspiration und schönen Läden, von dem ich euch unbedingt noch mehr zeigen will, denn ich hab noch jede Menge unbearbeiteter Fotos von phänomenalen Entdeckungen… Den Anfang machen heute aber Habitat und unser neues Sofa.

Pötit liebt Habitat

Habitat ist einer dieser Läden, in die ich gerne einziehen will. Eigentlich hätte dieser Laden einen Eintrag in ein der Kategorie „Pötit liebt“ mehr als verdient. Wer mit mir dort ist, hört ständig ein „Oh, das ist ja hübsch“ und gleich drauf ein „Das da! Das will ich haben!“. Weil es mich von allen Seiten lockt, kann ich mir im ersten Durchgang nichts richtig anschauen und brauch noch einen zweiten. Denn kaum sitze ich auf dem ersten Sofa entdecke ich ein paar Meter weiter eine Lampe, die ich genauer sehen muss und dahinter ist dann schon wieder das nächste hübsche Küchenutensil und oh, schau da, Gartenmöbel. Nein ich leide nicht am Aufmerksamkeitsdefizitsyndrom – aber dieser Laden lässt mir mit seiner geballten Ladung an schönen Dingen einfach keine Chance.

Bild: habitat.de

Bild: habitat.de

Bild: habitat.de

Bild: habitat.de

Bild: habitat.de

Bild: habitat.de

Part 3: Die Couch

Eigentlich war das Thema Sofa ein mindestens ebenso kniffliges wie die Arbeitsplatte in der Küche. Grau soll es sein. Das wussten wir gleich. Aber was noch? Holzbeine gefallen mir besser als ihre Kollegen aus Metall. Bequem zum auch mal zu zweit drauf liegen? Unbedingt. Ein Ecksofa? Lieber nicht. Zu groß darf es nicht sein, sonst haben wir keinen Platz mehr. Aber eine tiefe Sitzfläche könnte ein guter Kompromiss sein. Und dann bitte noch eine Qualität, die nicht gleich durchgesessen ist und gerne auch bezahlbar. Ich finde nämlich nichts schlimmer als ein Sofa, das so teuer ist, dass man am Ende nicht mehr mit einem Glas Rotwein drauf darf.

Da war ich also in Paris, laufe in den Laden und schon steht er vor mir, der Denny. Liebe auf den ersten Blick. Meine städtereise-schmerzenden Füße waren zwar ohnehin nicht wählerisch, aber auch der Rest von mir sagte „oh ja, das ist mal ein bequemes Sofa“. Also hab ich die Kamera gezückt und Monsieur Pötit dieses Bild geschickt. Und siehe da, wir sind uns einig.

Bild: habitat.de

Bild: habitat.de

Jetzt wäre es viel mehr meine Art trotzdem noch lange weiter zu schauen. Denn ich treffe Entscheidungen gerne im Wissen, dass ich nicht kurz danach etwas andere entdecke, das mir lieber gewesen wäre. Wie lang muss mir dieses Sofa eigentlich gefallen? Und ist es dann zu speziell? Soll ich lieber eine schlichtere Form wählen? Während ich wieder in meinem Fragen-Dschungel spazieren ging, kam eine E-Mail: Der Habitat Newsletter. Plötzlich war Denny reduziert und so günstig, dass ich mir dachte… also für den Preis muss es mir nun nicht bis in alle Ewigkeiten gefallen. Also her damit! So schnell kann’s gehen. Jetzt sind es noch 4 Wochen bis zur Lieferung. Und so lang setz ich mich einfach auf den Balkon. Ha!

Und sobald Denny steht, überlege ich mir wo und mit welchem Stoff ich diesen hübschen alten Sessel, den ich noch hab, neu polstern lasst. Ich glaub, die beiden werden sich gut verstehen!

ANKÜNDIGUNG
Diese Woche gibt es leider keine Heimatliebe auf Pötit – viel zu viel zu tun…

Umzugs-Special Part 2: Chaos und eine Kitchen-to-be

Ihr Lieben, hätte ich geahnt, dass ihr so tatkräftige Berater seid, hätte ich schon viel früher meine Überlegungen in Sachen Küche geschildert. Herzlichen Dank für eure Meinungen. Da wir nicht ewig ohne Küche bleiben wollen und schon jetzt gern mal wieder was Ordentliches daheim essen würden,  kann das Thema Küche kein bisschen mehr länger warten. Seit einer Woche sind wir nun in der neuen Wohnung und seither hat sich folgendes getan:

Als am Samstag alle Helfer weg waren, herrschte das Chaos. Ich übertreibe nicht. Hier das Beweisfoto.

Nachdem die Kisten alle in die richtigen Zimmer verteilt waren, sah die Wohnung zwar noch längst nicht wohnlich, aber immerhin sortiert aus. Das hat sich mit einem Schlag wieder geändert, als wir am Dienstag Küche und Kleiderschrank gekauft haben.

Vor Ort hat sich dann erst einmal herausgestellt, dass ich mir viele Gedanken hätte sparen können. Denn als ich nun endlich wusste welche Farbe die Arbeitsplatte haben soll und welche Spüle ich möchte, hat man mir gesagt, dass das gar nicht geht. Super. Wartezeit für Spezialanfertigungen kam gar nicht in Frage, also war schnelles Umentscheiden gefragt und wir haben kurzerhand umgeplant: Statt mittelgrauer Platte wurde es eine hellgraue, dünne. Und damit war auch schon die Frage nach dem Spülbecken geklärt: Es gibt nämlich nur ein einziges zu dieser Platte passendes Becken. Das ist aus mattem Edelstahl. Geht klar. Aber das war erst der Anfang.

Nach nicht enden wollenden 4 Stunden an der Warenausgabe (was hätte ich in der Zeit alles tun können, wenn ich nicht fest daran geglaubt hätte, dass es nun ja jede Sekunde soweit sein muss…) haben wir 500 Kilo Küche und sicher noch mal 200 Kilo Kleiderschrank auf den Anhänger geladen und daheim dann die komplette Wohnung damit zugestellt. Plötzlich war wieder alles voll mit Päckchen!
Noch schlimmer wurde es, als diese Päckchen geöffnet wurden: Berge an Karton, Styropor und sonstigem Verpackungsmüll belagern die Terrasse und kurzzeitig war jeder freie Zentimeter der Wohnung bedeckt mit Schubladen und Korpussen.

Aber es wurde 3 Tage lang geschraubt, gesägt, gebohrt und geklebt. Dabei waren unsere fleißigen Helfer mehr als Gold wert und so kommt es, dass die Küche nun fast fertig ist! Fast.
Weil natürlich noch ein Scharnier nicht auf Lager war und hier und da der Feinschliff fehlt. Eigentlich wollte ich zum Beispiel ohne Wandleisten auskommen – aber eine Wand ist doch zu krumm. Bis alles an Ort und Stelle ist, wird es noch dauern. Aber man kann es jetzt offiziell Küche nennen und ich bin schon jetzt sehr glücklich mit dem Ergebnis.
Die letzten Details nehmen wir jetzt noch in Angriff und dann zeig ich euch gern wo bei uns künftig gekocht wird. Ich freu mich so!

Umzugs-Special: Die neue Wohnung von M. und Mme. Pötit

Morgen ziehe ich um. Ich bleibe natürlich Karlsruhe treu, gewechselt wird nur das Viertel. Künftig wohnen wir dann in der Südstadt. Das ist das Ende der WG-Zeit und ab dann wohn ich zum ersten Mal in einer Wohnung mit meinem Freund. Ich freu mich sehr darauf, denn der Mann ist der beste. Keine Zweifel ob es klappt, nur Spekulationen was es wohl ändert. Gewollte Veränderungen sind jedenfalls kein ständiges Absprechen mehr wer wohin kommt, keine Klamottentasche mehr als zweite Handtasche und kein „hm, bei mir im Kühlfach wäre jetzt noch Eis…“. Das wird eine gute Sache.

Die Wohnung

Mit nur 3 besichtigten Wohnungen hatten wir uns auch schon entschieden. Zack! Obwohl es uns auch in einem Altbau gut gefallen hätte, wird es nun eine neu renovierte Wohnung, die uns wahnsinnig gut gefällt. Sie ist hell, schlicht, hat einen großen Balkon und eine noch größere „Dachterasse“ (im ersten Stock, aber da sich darunter ein Zimmer befindet, wird was sich eigentlich wie ein Balkon anfühlt zur Dachterasse). Diese Wohnung passt zu uns. Das hat sich gut angefühlt. Warum also noch ewig weitersuchen. So weit, so gut!

Die ganzen organisatorischen Dinge sind langsam unter Dach und Fach. Strom, Internet, Umzugswagen, … und vor allem Helfer sind schon startklar. Ich hause seit gestern zwischen Bergen von gepackten Kartons. Aber trotzdem bin ich ganz nervös, denn es fehlen uns noch ein paar entscheidende Dinge: darunter auch die Küche, ein Kleiderschrank und ein Sofa. Auf lange Sicht soll noch mehr vom bisherigen Inventar getauscht werden. Aber puh, das sind doch mal drei ordentliche Baustellen, findet ihr nicht? Deshalb gibt es jetzt ein kleines Umzugs-Special hier bei Pötit.

PART 1: Die Küche

Wir waren im Küchenfachgeschäft. Ich habe den Eindruck, dass dort alles teurer wird, je schlichter man es gerne mag. Die Möglichkeiten sind wirklich unbegrenzt und mit viel Geld hätte man da richtig maßgeschneiderte Lösungen finden können. Da wir aber eine Mietwohnung beziehen und die Küche, die wir nun kaufen vermutlich beim Auszug an den Nachmieter verkauft wird – wobei der Preis enorm schrumpft – gibt es nun doch eine Küche von IKEA.
Die stellen gerade das System von Faktum auf Metod um, genau zu unserem Umzugstermin. Metod ist mit ein paar neuen schlauen Ideen seinem Vorgänger überlegen. Immerhin hat das neue System dann ein paar clevere neue Kniffe und wir bekommen auch in ein paar Jahren noch Ersatzteile und können fleißig Fronten tauschen, wenn uns danach ist. Also haben wir uns entschieden zu warten. Also werden wir  am 2. Juni sofort hinstürmen und hoffen, dass zumindest die wichtigen Teile sofort zum Mitnehmen da sind.


Hereinspaziert – da kommt mal die Küche hin
Kleiner Nachtrag. 
Wenn ihr mir bei meinen Entscheidungen helfen sollt, müsst ihr ja auch wissen wie es aussieht. Hier also ein paar schnelle Handyschnappschüsse, die ich als Gedankenstütze beim Ausmessen der Wohnung gemacht hab:

Von Arbeitsplatten und Spülbecken…
Dass die Fronten weiß werden, war eigentlich nie zur Debatte gestanden. Und welche Griffe mir gefallen war auch schnell klar. Ich möchte keine Hängeschränke haben. Das bedeutet, dass es ganz schön eng wird, denn die Bodenfläche ist nicht riesig groß. Ob ich sie nicht nachträglich doch noch brauch, wird sich zeigen. Erst mal jedenfalls nicht.
Aber womit wir noch wirklich unschlüssig sind, ist aber die Arbeitsplatte. Holz? Grau? Weiß? Oje, da sind wir noch wirklich unentschlossen. Außerdem liebäugle ich mit einer Keramik-Spüle. Ich weiß ja, dass das laut klappert und auch, dass da drin schnell mal was kaputt geht. Aber sie ist auch einfach hübsch. Und am liebsten will ich keine Abtropffläche daneben. Die ist zwar praktisch, aber leider auch nicht wirklich schön.
Hat mir zu den beiden Themen vielleicht wer einen guten Rat?

Inspiration
Inspiration habe ich natürlich jede Menge gesammelt bei Pinterest. Wer auch auf der Suche ist, findet hier bestimmt Anregung oder zu viele Ideen haha

Folge Pötits Pinnwand „Home | Kitchen + Dining Inspiration“ auf Pinterest.

Es bleibt spannend. Sobald die Küche steht, gibts Bilder.