Schlagwort: Magazin

Pötit liebt | Caroline Gomez

Achtung, gleich gerate ich wieder ins Schwärmen – aber ich bin mir sicher, ihr gebt mir recht und macht mit. Heute möchte ich euch Caroline Gomez vorstellen.

Beim Stöbern auf Pinterest habe ich mich Hals über Kopf in ihre Arbeit verliebt, genauer gesagt zunächst in dieses Bild:

Es gehört zur Collection REFUGE, einem wunderschönen Möbelduo. 

Das hat mich neugierig gemacht und ich habe eine ganze Goldgrube voller schöner Sachen gefunden:

Inzwischen weiß ich, dass Caroline Gomez in Bordeaux lebt und dort Objekte und Möbelstücke in limitierter Auflage aus natürlichen Materialien entwirft. Aus den Entwürfen werden durch die Arbeit von Handwerkern der Umgebung echte und authentische Augenweiden von höchster Qualität. Pur, reduziert und schlicht, aber doch mit Seele und kein bisschen kalt. 

All das wäre mir schon längst genug Anlass gewesen, euch Caroline Gomez vorzustellen. Aber es kommt noch dicker: Auch das wundervolle SLØ magazine gehört zu ihrer Arbeit. Ist das denn zu fassen? So vielseitig ist ihr Talent, dass es scheinbar egal ist, ob sie Keramik, Möbel oder eben Magazine entwirft. Gemeinsam mit Sophie Denux gibt sie das zweisprachige (fr/en) Magazin mit den schönen Bildern heraus. Entschleunigter Lifestyle wird versprochen und die schönen Bilder nehmen den Betrachter mit auf einen Tagtraum… Doch darüber könnte man glatt noch einen eigenen Beitrag schreiben.

So. Wer schwärmt jetzt mit? 
Caroline Gomez

All images are copyrighted to Caroline Gomez. 
Thanks for letting me feature them here. 
Please do not re-blog without proper credit. 

Pötit liest | Kinfolk 11

Bevor ich mich in Superlativen verliere, möchte ich heute lieber gar nicht viel schreiben. Kinfolk ist perfekt. Und dass die neue Ausgabe das Home-Issue ist, lässt mein Herz noch ein wenig höher schlagen.


“Kinfolk is a growing community of artists with a shared interest in small gatherings. We recognize that there is something about a table shared by friends, not just a wedding or once-a-year holiday extravaganza, that anchors our relationships and energizes us. We have come together to create Kinfolk as our collaborative way of advocating the natural approach to entertaining that we love. Every element of Kinfolk—the features, photography, and general aesthetics—are consistent with the way we feel entertaining should be: simple, uncomplicated, and less contrived. Kinfolk is the marriage of our appreciation for art and design and our love for spending time with family and friends.”

Ich schätze es fühlt sich an wie ein Ritterschlag, wenn man drin ist. Deshalb freu ich mich sehr mit Lea und Matthias von Studio OINK – ihr habt das aber auch wirklich verdient.

Mehr Einblicke in Issue 11 gibt es hier.

Pötit liest | Wohnidee

Das Magazin WOHNIDEE gibt es schon seit unglaublichen 30 Jahren. Trotzdem hatte bisher noch keine Ausgabe den Weg zu mir nach Hause gefunden. Heute hat sich das geändert.

Irgendwie ist mir das Cover der neusten Ausgabe ins Auge gestochen, ich hab darin geblättert und was ich entdeckt habe, hat mich überzeugt: Gibt doch tatsächlich die unglaublich talentierte Fotografin Petra Bindel Einblicke in ihr Zuhause in Schweden. Das konnte ich mir nicht entgehen lassen! Und ich wurde nicht enttäuscht. Wie erwartet, wohnt sie unglaublich stilvoll.

Auch der Rest des Magazins, das es übrigens auch im günstigen und praktischen Taschenformat gibt, hat überzeugt. Gut… auch hier kommt man nicht um mehr oder weniger sinnfreie Bildunterschriften herum. Aber das ist ja auch nicht das Gütekriterium nach dem eine Wohnzeitschrift zu bewerten ist. Viele schöne Dekoideen, hübsche Fundstücke und tolle Fotos auf mehr als 100 Seiten:

Das bepflanzte Windlicht von House Doctor hat’s mir besonders angetan

Ich glaube, die Wohnidee darf jetzt öfters mit… bei euch auch?
Habt einen guten Start in die Woche.

Pötit liest | Handmade Kultur

Der Herbst ist da, die Biergärten der Nation haben geschlossen, die Kerzen brennen, der Tee steht bereit und überhaupt kommt jetzt wieder das kuschelige Halbjahr. Also jede Menge Zeit für DIY-Projekte. Und damit die Ideen dafür nie ausgehen, gibt es ja zum Glück jede Menge Inspiration bei Pinterest, in Blogs und eben auch in Magazinen. Also habe ich das Handmade Kultur Magazin getestet. Und was ich davon halte, zeig ich euch hier:

Anleitungen zum Nachmachen, selbst gemachte Geschenke, Termine für Selbermach-Kurse sind genau mein Fall. Trotzdem dachte ich immer, zu 100% trifft das Magazin meinen persönlichen Geschmack nicht. Denn es ist sehr bunt und wenig stylisch. Das ist wohl auch der Grund wieso ich es noch nie vorher mit nach Hause genommen habe. Aber ich hätte es besser wissen müssen!
Inspiration ist ja nicht, was man 1 zu 1 nachmachen will… Mit ein paar Abwandlungen, die man beim Selbermachen in der Hand hat, werden die Projekte ruckzuck dem eigenen Geschmack angepasst. Und Stricken ist Stricken – ob mir die Wolle dabei gefällt hat nichts mit der Qualität der Anleitung zu tun. Oftmals geht’s doch auch darum eine Technik zu erlernen oder ein Material kennenzulernen um danach dann selbst damit kreativ zu werden. Drum – alle Vorurteile über Bord. Das HANDMADE Kultur Magazin und ich, wir sind jetzt Freunde.

Die neuste Ausgabe gibts seit gestern  (7.11.2013) und sie ist randvoll mit Weihnachts-Geschenkideen zum Selberbasteln. Klingt gut? Hier geht’s zur Vorschau.

Psssst… Das Prinz Apfel Gewinnspiel läuft noch bis zum 15. November!

Pötit liebt | This is paper

 “ Simplicity is king in everything we do. Fashion isn’t. „
Kein Alltagsprodukt ist zu schnöde um es nicht liebevoll zu Gestalten. Keines zu unwichtig sich die Mühe zu machen, es von Hand herzustellen. Denn die Schönheit liegt in den einfachen Dingen, die wir jeden Tag nutzen, ohne sie überhaupt zu beachten. 
Das ist die Philosophie von Thisispaper, wo man das Augenmerk auf die kleinen Dinge des Lebens legt. Die trifft genau den Nerv von Pötit und deshalb ist es quasi Pflicht, dass hier über Thisispaper zu lesen ist. Also geht die Reise heute nach Polen.
Photo by Julia Kubisty

 

Into the forest

Thisispaper war zunächst ein Magazin (ebenfalls wärmstens zu empfehlen). Doch die Gründer Alexander und Zuzanna hatten nach 2 Jahren mit ihrem Magazin den Wunsch nicht nur Schönes zu zeigen, sondern es auch zu machen. Deshalb gibt es seit gut einem halben Jahr auch den Thisispaper Shop. Dort gibt es allerhand Schönes zu kaufen – aber kein Papier. Den Anfang haben handgemachte Taschen und Rucksäcke gemacht.

 
 
 
 
 Lookbook: Into the Forest – Photos by Jerzy Fudali

 

Sunday Lunch

Die zweite Kollektion ließ nicht lange auf sich warten: Mit Küchenutensilien und Produkten anderer Hersteller ist auch sie beeindruckend, einfach und schön.

 
 
 


Lookbook: Sunday Lunch – Photos by Julia Kubisty

Und so findet sich nun eine hübsche Bandbreite an Produkten im Shop. All diese Produkten sind mit einem klaren Standpunkt gewählt und hergestellt: Nein zu Massenproduktion und Konsumgesellschaft – zurück zum Ursprünglichen. Mein Standpunkt zu alledem: Her damit!

Cutting Board | Hitoshi Scissors
Bowl | Mug
Slippers (verschiedene Farben)

Logo Sack | Irma Bag

Top Roll Rucksack | Cylinder Denim Bag

Photos by Thisispaper Shop

Ich persönlich bin total verliebt in Irma… Was sind eure Favoriten?

Thisispaper

Pötit Glücklichmacher | Wie einfach – Magazin

Wie so oft habe ich mir am Wochenende das Warten am Bahnhof in der Zeitschriftenhandlung meines Vertrauens verkürzt. Immer wieder fällt die Wahl auf die gleichen Magazine. Manchmal gibt es aber auch Neues* zu entdecken. Diese Woche war das so.

I wie Interessant

Cover und Titel machten mich neugierig. Das könnte was für mich sein, dachte ich.
Die Macher des Magazins bezeichnen es als „Kompass, der durch das Meer der Möglichkeiten führt – mit Geschmack, Lebenserfahrung und gesundem Menschenverstand.“ Das wird ja immer besser, dachte ich.
Ich habe darin geblättert und einen auffallend cleanen Satz und für Preisklasse 3 Euro definitiv überdurchschnittlich schöne Fotos entdeckt. Ok, Einfach-Magazin, du hast mich – ich nehm dich mit, dachte ich.
Nur… hat denn da keiner dran gedacht, dass E wie Einfach schon ein Werbeslogan ist, dachte ich kurz und habe mir weiter nichts dabei gedacht.

Im Zug habe ich dann immer viel Zeit zu lesen, also habe ich mir das Ganze mal genauer angeschaut. Ich muss wohl exakt die Zielgruppe sein, denn die Themenauswahl ist als hätte ich einen Wunschzettel geschrieben: Ein bisschen über’s Leben philosophieren und herausfinden wie man es sich noch schöner machen kann, Mode hier, Inneneinrichtung da: Ein Rezepte-Heft, Lifestyle-Magazin und Wellness-Ratgeber in einem.
All in One funktioniert aber eher selten richtig gut. Und so war es eigentlich nicht viel anders zu erwarten, aber die flache Ausführung der Themen für die schnelle Inspiration oberflächlich interessierter Leser hat mich doch ein wenig enttäuscht. Gut, dann ist eben auch das ein Durchblätter-Format. Ist ja auch ok.

N wie Nicht so ganz okay

Dann kam aber das Impressum und ab jetzt kam ich mir irgendwie veralbert vor:  Hinter diesem neuen Magazin steckt tatsächlich der Stromanbieter E wie Einfach (Tochter von E.ON). Und ins Leben gerufen wurde es nicht von einem Verlag, sondern von der Werbeagentur Philipp und Keuntje aus Hamburg. Prima, ich habe also 3 Euro für ein besseres Kundenmagazin gezahlt, dachte ich. Das fand ich eher nicht so gut.

Generell ist ja gar nichts dagegen einzuwenden, dass statt oberflächlicher Werbung immer mehr Content angeboten wird – im Gegenteil, da haben alle was davon. Dass Marken sich immer mehr mit Livestyle aufladen ist auch nicht verwerflich. Aber könnte man nicht vielleicht wenigstens ganz klein auf dem Titelblatt anmerken, dass es sich um einen nicht ganz neutralen Absender handelt?

Der Grund wieso ich gerne für ein Magazin ein paar Euro bezahle, sind eher sekundär die Druckkosten. Viel mehr glaube ich daran, dass gute Journalisten sich durch eine unabhängige, eigene Meinung auszeichnen. Für die kann man dann auch zahlen. Wenn das ganze Magazin nun aber einen Partner hat, dann schaut die Welt ganz anders aus.

B wie Bild machen (ein eigenes)

Mein Fazit: Alles in allem schon gut, aber irgendwie mit unschönem Beigeschmack.

Aber macht euch einfach selbst ein Bild: hier gibt es ein paar Seiten zum Blättern.
Was sagt ihr dazu?


*) Inzwischen weiß ich auch, dass das Format nicht ganz so neu ist, aber eben neu genug um bis vor kurzem noch nicht überall erhältlich gewesen zu sein.