Schlagwort: Pötit liebt

Kommt mit mir ins Liekeland!

Selten kann ich mich auf nur einen Favoriten festlegen. Ich habe keine Lieblingsband, kein Lieblingsessen und überhaupt mag ich es nicht, mich auf nur Eines zu begrenzen – diese Welt hat einfach zu viel Gutes zu bieten. Aber eine Lieblingsillustratorin, die hab ich. Schon seit einer ganzen Weile bin ich ganz vernarrt in die Bilder und die Welt von Lieke van der Vorst.

Unter dem Label Liekeland zeichnet sie filigrane, sehr feminine Kunstwerke, die stets ihre Handschrift tragen und ich kann mich daran einfach nicht satt sehen. Schon seit einem Jahr hängen deshalb drei ihrer Werke bei uns an der Wand und egal wie viel ich umdekoriere – für die find ich immer ein Plätzchen. Weiterlesen

MOEBE und der Rahmen, der aus dem Rahmen fällt

Das ist nicht nur irgend ein Bilderrahmen. Nein, dieser hier zeichnet sich neben seiner Wertigkeit und dem ästhetischen Anspruch auch durch seine Cleverness aus.

Er besteht aus 4 einzelnen Teilen Eichenholz, die nicht miteinander verleimt sind, sondern durch ein umlaufendes Gummiband zusammengehalten werden. Dazwischen klemmen 2 Scheiben Plexiglas, die nicht nur klassische Bilderrahmendienste leisten, sondern Durchblick bewahren.

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H Skjalm P – tolles Design und ein ungewöhnlicher Name

Der Name hat mich gewaltig stutzig gemacht. Gleich als ich bei Dekorativ Wohnen Geschirrtücher mit dezenten Mustern (LINUS) ganz nach meinem Geschmack entdeckt habe und natürlich wissen wollte aus welchem Haus sie kommen.

„H Skjalm P“. Wo heißt man so und was soll das mit den Buchstaben? Und was machen die sonst noch so? Die Antworten der Reihe nach sind: In Dänemark ist Skjalm ein Vorname, der in diesem Fall als zweiter auf den ersten mit H wie „Hagbarth“ folgt und mit dem (das klingt jetzt wieder viel vertrauter) Nachnamen Petersen beendet wird. Also nicht den mittleren Namen abgekürzt wie das etwa amerikanische Politiker so tun, sondern einfach mal dem zweiten Namen hochleben lassen.
Seit 60 Jahren wird unter diesem Namen schon dänisches Inferior Design vertrieben. Die Dänen haben’s einfach drauf! Ich finde das sind genug der Worte, ich lasse jetzt einfach Bilder aus der neuen A/W Kollektion für sich sprechen:

H Skjalm P
Website

Bilder: H Skjalm P
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Hübsch – der Name ist Programm

Occasions 2014

Die Welt um uns herum dreht sich immer schneller und jeden Tag versuchen wir aufs Neue, ihrer Geschwindigkeit standzuhalten. Von Zeit zu Zeit aber sollten wir dennoch zur Ruhe kommen, um die kleinen, kostbaren Momente – die einfachen Dinge und kurzen Augenblicke, die uns das Leben schenkt, zu genießen.

Volltreffer! Das finde ich gut. Und auf Inneneinrichtung übertragen bedeutet das für Hübsch Interior aus Dänemark einen Mix aus Schlichtheit und Funktionalität.
In Frankfurt auf der Tendence Fair hat hübsch gerade die neue Kollektion präsentiert. Strukturen statt Farbmuster gefallen mir gut. Die Diamantform ist noch immer ein Dauerbrenner, während Messing Kupfer den Rang abläuft. Auch hier ist die Trendfarbe blau mit an Bord und ich muss sagen, sie gefällt mir immer besser.

 

Naturbelassenes Holz, mag ich gern.

Tendencies 2014

Schon wieder blau – ein Trend, der mir überraschend gut gefällt!

 

Strukturen, Formen und gedeckte Farben. Top!

Die mit dem Ü drin

Liebäugelnd mit Umlauten finde ich ja allein schon toll, wie hübsch mit dem Ü spielt. Abgesehen davon sind es einfach wahnsinnig schöne Möbel und Wohnaccessoires, die in noch tolleren Stylings präsentiert werden.

Where happiness lives: 4 Jahre hübsch

Übrigens feiert Hübsch Interior gerade 4jähriges Bestehen und verlost deshalb 4 tolle Preise via Instagram-Competition. Ich gratuliere zum Jubiläum und werde bestimmt auch mein Glück versuchen… So ein hübsches Teil hätte ganz sicher Platz bei uns!

Show us what happiness means to you, and get a chance to win 1 of 4 prizes.
Tag a photo on Instagram with ‪#‎hubsch4years‬

Hübsch Interior



Bilder: Hübsch A/S

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Pötit liebt | ferm LIVING AW2014

Zeit, mal wieder ein wenig ins Schwärmen zu geraten, oder was meint ihr?!
Die neue Kollektion von ferm LIVING ist da und was soll ich sagen… ich finde sie toll. Nicht nur hier und da ein einzelnes Stück, nein, dieses Mal ist die ganze Kollektion genau mein Fall.
So schön schlicht und voller spannender Farben. Sehr inspirierend – drum möchte ich ein paar Bilder mit euch teilen:

Kerzenhalter

Ganz besonders habe ich die Kerzenständer ins Herz geschlossen. Die einfarbigen sind so herrlich einfach. Die würd ich genau wie sie da stehen gern haben. Aber das dunkle Marmor würde sich sicher auch wahnsinnig gut in meinem Regal machen… 

Mach blau!

In meinem Zuhause gibt es außer in Form von Pflanzen eigentlich sehr wenig Farbe. Holz, weiß und grau dominieren. Aber hallo, wie schön ist denn bitte so ein kräftiges Blau? Das hatte ich beinahe vergessen. Und überhaupt sind die Teppiche und Wandteppiche in ihren Mustern und Farben toll. Nur diese Palme, haha, die käme mir nicht ins Haus!

Wallpaper

Auch für die Wände gibt’s Neues. Neben dem schönen Regal eben auch wieder neue Muster für Tapeten. Zu schade, dass sich das in einer Mietwohnung irgendwie nicht so richtig lohnt. Das eigentliche Held des Bildes ist für mich aber das grüne Sofa. 

Kinder, Kinder…

Heute sollte man Kind sein!

Steinzeug und so

Was in der Küche klappert, darf gern auch den Augen Freude machen. Geometrisch ist einfach noch immer das Zauberwort. Und juhu, hier gibts auch jede Menge grau!

Wer nicht genug bekommen kann, findet die geballte Ladung im Katalog. Ich grüble noch welchen der Schätze ich mir wohl gönnen mag… Habt ihr schon einen Favoriten entdeckt?

ferm LIVING



Bilder: Ferm LIVING APS über Agentur Pedersen GbR
Tel. 0511 / 3940426
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Pötit liebt | Fumi Koike

Mit strahlendem Sonnenschein melde ich mich aus der Pause zurück. Ich habe ein wenig Zeit gebraucht um mich und meine Gedanken zu sortieren und auch um nach all dem Umzugstress anzukommen.

Währenddessen haben sich viele neue Entdeckungen und Themen gesammelt und langsam aber sicher wird auch das neue Zuhause vorzeigbar… Viele Posts, die darauf warten geschrieben zu werden also! 
Den Anfang macht heute Fumi Koike. Jedes Mal wenn ich nämlich bei Pinterest über eines der Bilder von Fumi Koike stolpere, nimmt es meinen Blick gefangen. Besonders „Summer Day“ sticht aus einer Menge an Pins für mich hervor – obwohl es gar nicht nach Aufmerksamkeit schreit. Also wollte ich mehr davon sehen.

Summer Day

Back to Sleep
Warm room
Fumi ist 29 arbeitet als Illustratorin und hat an der Musashino Art University in Tokyo studiert. Ich liebe ihren Stil: diese Farben, die ruhigen Motive, die sichtbaren Pinselstriche diese ganz besondere Art. Kein Versuch real zu wirken und trotzdem zieht mich jedes der Bilder in seine Welt. Und diese Welt mag ich, in Fumis Welt gefällt es mir. Wer auch noch mehr davon sehen will und sich ein bisschen in diese Welt träumen mag, klickt hier:
Fumi Koike
Bilder: Fumi Koike
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Umzugs-Special Part 3: Wohnzimmer, Couch und ein Herz für Habitat

Schon seitdem wir diese Wohnung vor gut 2 Monaten zum ersten Mal gesehen hatten, halte ich ständig die Augen offen auf der Suche nach Inspiration. Ich kenn kein besseres Thema mehr als mir zu überlegen was mir am besten gefällt, was gut zur Wohnung passt und was gut zu uns passt.
Tja und man könnte meinen bei einem Wochenend-Trip nach Paris hat man doch sicher anderes zu tun als Möbel anzuschauen. Ähm, nein, ich nicht.
Ich war also über das verlängerte Wochenende vom 1. Mai mit einer lieben Freundin in Paris. Das Ergebnis war ein gelungener Mix aus Stadtbummel, Inspiration und schönen Läden, von dem ich euch unbedingt noch mehr zeigen will, denn ich hab noch jede Menge unbearbeiteter Fotos von phänomenalen Entdeckungen… Den Anfang machen heute aber Habitat und unser neues Sofa.

Pötit liebt Habitat

Habitat ist einer dieser Läden, in die ich gerne einziehen will. Eigentlich hätte dieser Laden einen Eintrag in ein der Kategorie „Pötit liebt“ mehr als verdient. Wer mit mir dort ist, hört ständig ein „Oh, das ist ja hübsch“ und gleich drauf ein „Das da! Das will ich haben!“. Weil es mich von allen Seiten lockt, kann ich mir im ersten Durchgang nichts richtig anschauen und brauch noch einen zweiten. Denn kaum sitze ich auf dem ersten Sofa entdecke ich ein paar Meter weiter eine Lampe, die ich genauer sehen muss und dahinter ist dann schon wieder das nächste hübsche Küchenutensil und oh, schau da, Gartenmöbel. Nein ich leide nicht am Aufmerksamkeitsdefizitsyndrom – aber dieser Laden lässt mir mit seiner geballten Ladung an schönen Dingen einfach keine Chance.

Bild: habitat.de

Bild: habitat.de

Bild: habitat.de

Bild: habitat.de

Bild: habitat.de

Bild: habitat.de

Part 3: Die Couch

Eigentlich war das Thema Sofa ein mindestens ebenso kniffliges wie die Arbeitsplatte in der Küche. Grau soll es sein. Das wussten wir gleich. Aber was noch? Holzbeine gefallen mir besser als ihre Kollegen aus Metall. Bequem zum auch mal zu zweit drauf liegen? Unbedingt. Ein Ecksofa? Lieber nicht. Zu groß darf es nicht sein, sonst haben wir keinen Platz mehr. Aber eine tiefe Sitzfläche könnte ein guter Kompromiss sein. Und dann bitte noch eine Qualität, die nicht gleich durchgesessen ist und gerne auch bezahlbar. Ich finde nämlich nichts schlimmer als ein Sofa, das so teuer ist, dass man am Ende nicht mehr mit einem Glas Rotwein drauf darf.

Da war ich also in Paris, laufe in den Laden und schon steht er vor mir, der Denny. Liebe auf den ersten Blick. Meine städtereise-schmerzenden Füße waren zwar ohnehin nicht wählerisch, aber auch der Rest von mir sagte „oh ja, das ist mal ein bequemes Sofa“. Also hab ich die Kamera gezückt und Monsieur Pötit dieses Bild geschickt. Und siehe da, wir sind uns einig.

Bild: habitat.de

Bild: habitat.de

Jetzt wäre es viel mehr meine Art trotzdem noch lange weiter zu schauen. Denn ich treffe Entscheidungen gerne im Wissen, dass ich nicht kurz danach etwas andere entdecke, das mir lieber gewesen wäre. Wie lang muss mir dieses Sofa eigentlich gefallen? Und ist es dann zu speziell? Soll ich lieber eine schlichtere Form wählen? Während ich wieder in meinem Fragen-Dschungel spazieren ging, kam eine E-Mail: Der Habitat Newsletter. Plötzlich war Denny reduziert und so günstig, dass ich mir dachte… also für den Preis muss es mir nun nicht bis in alle Ewigkeiten gefallen. Also her damit! So schnell kann’s gehen. Jetzt sind es noch 4 Wochen bis zur Lieferung. Und so lang setz ich mich einfach auf den Balkon. Ha!

Und sobald Denny steht, überlege ich mir wo und mit welchem Stoff ich diesen hübschen alten Sessel, den ich noch hab, neu polstern lasst. Ich glaub, die beiden werden sich gut verstehen!

ANKÜNDIGUNG
Diese Woche gibt es leider keine Heimatliebe auf Pötit – viel zu viel zu tun…

Pötit liebt | SUSHI

Diese Überschrift ist irreführend, aber wahr. Während ich mit japanischem Sushi so gar nichts anfangen kann, bin ich ein großer Fan des Sofas, dem die Fisch-Rollen Namenspate waren. Aber fang ich doch lieber ganz von vorne an:

FLOW heißt die neue, zweite Kollektion von Studio Joa Herrenknecht und wird bei Salone Stallite 2014 ausgestellt. Leicht, flexibel, wandelbar und frei beweglich sind die unter dem Motto „FLOW“ entstandenen Arbeiten, die 8 Produkte umfasst. Mein absolutes Lieblingsstück darunter trägt den Namen SUSHI und ist ein flexibles Sofa, das auf einem Holzgerüst steht und sich mit seinen modularen Arm- und Rückenlehnen seinem Besitzer anpasst. Ganz nach dem eigenen Geschmack lassen sich die einzelnen Bestandteile kombinieren – eben wie beim essbaren Sushi auch.

„With each new project created for the new Collection FLOW I wanted to embrace the playfulness of how we integrate products and furniture in our everyday life.
It is more like a never ending arrangement of new and old things, of situations and necessities, since we move and nothing is static anymore. We like to change and arrange and curate our surroundings all the time. Flow is a collection of different products who encapsulate this idea.“ 
(Joa Herrenknecht, 2014)

Kurz-Interview

Joa war so nett 5 Fragen zu beantworten. Hier lest ihr, was sie mir verraten hat:
Vielen Dank, dass du dir die Zeit nimmst, ein paar neugierige Fragen zu beantworten. Fangen wir mal ein bisschen allgemeiner an: Wie würdest du deinen Stil beschreiben? 
Joa Herrenknecht: Mein Stil: klare funktionale Formen in Kombination mit frischen Farben und ungewöhnlichen Materialien. So pur wie möglich – oft Materialien wie Holz, Beton, Porzellan, Metall. Bei der Suche nach einer geeigneten Form versuche ich, etwas elegantes, ausgewogenes zu erreichen, das womöglich zeitlos ist. Mir ist es zudem wichtig, dass jedes meiner Projekte in sich stimmig ist. 

Wie kam es, dass du dein eigenes Studio gegründet hast?

Joa Herrenknecht: Weil ich das schon immer machen wollte. 

Ganz besonders gut gefällt mir ja das ganz neu entstandene Sofa SUSHI. Wie ist der Name entstanden und was war dir bei den Entwürfen wichtig?
Joa Herrenknecht: Sushi ist mein neues Sofa. Ausgehend von einem Tablett-ähnlichen Brett habe ich ein einfaches, flexibles Daybed/ Sofa entworfen. Es sollte unbedingt eine Standard Matratze für Gäste drauf passen, gleichzeitig sollten aber auch die Arm-/ Rückenlehnen flexibel (modular) zu verstellen sein. Das Sofa hat daher mehrere Variationen, man kann die Elemente verschiedenartig arrangieren und aus einem Sofa flux ein Gästebett machen — ein wenig wie die Sushi-Teller auf dem man die einzelnen Elemente in verschiedenen Konstellationen arrangieren kann. 

Beim Sofa war es sehr wichtig, dass alles leicht zu verstellen ist, daher sind auch keine Schrauben nötig. Außerdem bin ich auch sehr stolz, dass ich es mir mein Onkel dabei geholfen hat. Er ist Polsterer und wir wollten seit langem mal was zusammen arbeiten. Mal sehen, vielleicht kollaborieren wir öfter! 

Kanada, Schwarzwald, New York, Sydney und nun Berlin. Du bist ein echter Globe Trotter. Ich habe gelesen, dass du in Karlsruhe an der HfG studiert hast. Wie hat dir die Zeit in Karlsruhe gefallen?

Joa Herrenknecht: Karlsruhe hat mir sehr gut gefallen. Eigentlich wollte ich damals nach Berlin, aber die Räumlichkeiten der HfG hatten mich sehr beeindruckt, außerdem fand ich die Leute bei der Einstellungprüfung sehr nett – das war für mich wichtig. Daher ist mir die Entscheidung leicht gefallen und mit meinen Professoren und Werkstattleiter habe ich heute noch Kontakt. In gewisserweise ist es sogar ziemlich gut gewesen in einer Stadt wie Karlsruhe zu studieren, da man die Profs viel näher kennengelernt hat. Die HfG Karlsruhe ist dank Volker Albus zudem sehr gut in Produktdesign. Bis heute habe ich aus dieser Zeit meine besten Freunde – auch wenn sie jetzt überall auf der Welt verstreut sind. 
Und wie geht es bei dir nun weiter? Für welche Projekte dürfen wir dir die Daumen drücken?
Joa Herrenknecht: Wir haben gerade ein großes Interior Projekt hier in Berlin. Von Grafik bis zur Einrichtung ist alles dabei – eigentlich will ich das öfter machen. Am liebsten würde ich demnächst mal ein Hostel oder ein Cafe einrichten… vielleicht irgendwann ein Spa. Ansonsten will ich mich auch mal an ein Bett wagen und auch Textilien designen – für Kollaborationen mit anderen Unternehmen bin ich auch immer zu begeistern. 
Studio Joa Herrenknecht


Bilder: Studio Joa Herrenknecht
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Pötit liebt | Dossofiorito

Nach meinem kleinen Ausflug nach Paris (jede Menge Bilder und Entdeckungen folgen) geht es hier grün weiter. Bei Pinterest hab einen Fund aufgetan, den ich euch zeigen möchte: PHYTOPHILER. Der Planzenfreund. Oder doch der Liebling der Pflanzenfreunde? Egal wer er ist, ich jedenfalls finde ihn toll. Weniger fürs echte Leben. Aber seine Idee, die mag ich gern!

Phytophiler zeigt die Details der Pflanzen, vervielfacht ihre Blütenpracht, gibt Kletterern eine ungewöhnliche Spielfläche, zeigt neue Blickwinkel oder schafft Pflanzenfreundschaften. Die Serie handgemachter Terracotta-Töpfe mit funktionalen Erweiterungen ist eine Idee des Desgin-Duos von Dossofiorito. Die in Verona gegründete Collaboration hat den Namen, der übersetzt so viel wie Blumenhügel heißt, einfach von einem alten Leuchtschild übernommen, das sie gefunden und ins Herz geschlossen hatten.

Mir gefällt es, wie die Pflanze einerseits wirkt als sei sie Teil wissenschaftlicher Studien. Die Installationen haben etwas medizinisches, sehr akkurates, was so gar nicht zu ihren eigenwilligen Formen und bunten Farben passen will. Da will wohl einer seine Pflanzen ganz genau kennen lernen, dachte ich mir.

Andererseits wirken manche der Installationen fast so, als sei in Wahrheit die Pflanze diejenige, die sich morgens im Spiegel betrachtet oder wie ein Detektiv durch die Lupe linst… 
Ob das genau die Ideen sind, die die Erfinder hatten, wage ich zu bezweifeln. Sie selbst sagen aber wohl, dass es ihnen um die Beziehung der Menschen zu ihren grünen Zimmergenossen geht und um das Bewusstsein dafür, dass Pflanzen empfindliche Kreaturen sind, die einer andersartigen Welt angehören und uns erst komplett machen.

Nachdem ich letzte Woche zum ersten Mal bei den Urban Jungle Bloggers dabei war, habe ich wieder richtig Lust auf Grünzeug. Mal sehen wozu mich Dossofiorito inspiriert haben. Spiegel rund um meine Lieblingspflanzen klingen jedenfalls clever und die Seilkonstruktionen müsste man doch auch irgendwie…
Was meint ihr?

Dossofiorito
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Pötit liebt | Half Light Honey Studio

Bilder: http://www.halflighthoney.com/
  • Sie hat ein großes Herz für Sukkulenten, mindestens ebenso großes handwerkliches Talent und einen tollen Stil. Deshalb stelle ich euch heute Samantha Carter und ihr Label „Half Light Honey“ vor.

Bilder: http://www.halflighthoney.com/
  • Ihre Keramik ist niemals Selbstzweck, sondern soll immer auch einen Nutzen haben. Meistens ist es der, Pflanzen ein Zuhause zu geben. Da Samantha auch gerne zeichnet, verbindet sie das Zeichen mit dem Töpfern, indem sie handgezeichnete Linien in ihre Arbeit einfließen lässt. Sie ritzt Motive oder Muster in den bemalten, noch feuchten Ton, sodass die natürliche Farbe des Tons wieder zum Vorschein kommt. Am liebsten mag sie dabei den harten Kontrast zwischen schwarz und weiß. In den letzten Monaten sind aber auch ein paar Arbeiten in Farbe entstanden.

Bilder: http://www.halflighthoney.com/
Da sie das Formen mit bloßer Hand ausführt, entstehen Asymetrien, kleine Unperfektheiten und hier und da eine kleine Delle. Aber auch das ist Teil ihres einzigartigen Stils und trägt dazu bei, dass jedes Stück ein wahres Unikat ist. Organische Formen für organischen Inhalt.

Bilder: http://www.halflighthoney.com/
  • Samantha lebt als Mutter und Keramik-Künstlerin in North Carolina. Sie wohnt in einem winzigen Haus und arbeitet im eigenen Atelier und liebt es die schöne Landschaft zu fotografieren, zu Wasserfällen zu wandern und ihr Zuhause noch gemütlicher und nachhaltiger zu machen. Klingt ganz so, als hätte sie sich ihr eigenes kleines Paradies geschaffen…
Bilder: http://www.halflighthoney.com/

Schaut euch unbedingt auf ihren Seiten um – ich konnte mich beim besten Willen nicht entscheiden welche der tollen Arbeiten ich euch hier zeigen soll!

Half Light Honey Studio



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