Schlagwort: Tipp

Pötit Garten | Stecklinge

Sturmschaden

Verbrennen können meine Pflanzen an dem schattigen Platz, den ich ihnen zumute, selbst bei größter Hitze nicht. Immerhin ein Vorteil, den mein Nordbalkon hat. So waren die heißen Tage meist mit einem großen Schluck Wasser wieder gut zu machen.
Doch die heftigen Gewitter und ihre Sturmböen haben mehr als nur ein paar Blüten abgeräumt. Also mach ich das Beste daraus und probiere dieses Jahr zum ersten Mal aus abgenickten Trieben neue Pflanzen zu zeihen.

Kopfsteckling

Der August ist der perfekte Zeitpunkt um mehrjährige Balkonpflanzen wie Geranie, Fuchsie, Lavendel, Buchs, Hortensie, Strauchmargerite, Hibiskus oder Schönmalve zu vermehren. Bei konstanter Wärme (hm… wo ist die eigentlich?) und viel Licht ziehen sie schnell Wurzeln und entwickeln sich bis zum Saisonende zu kleinen Pflanzen, die gut auf der Fensterbank überwintert werden können.
Für meine Knollenbegonie ist es eigentlich schon viel zu spät, da die Pflanze schon langsam wieder beginnt Nährstoffe in die Knolle zu speichern. Das heisst, dass die Stecklinge jetzt schon eher schwach sind und auch nicht genügend Zeit bleibt eine neue Knolle zu entwickeln. Aber da ich nichts zu verlieren habe, werde ich es trotzdem probieren… Mein Lavendel und die Hotensie sind ebenfalls im Gartenexperiment vertreten, haben aber deutlich bessere Chancen auf Erfolg.

Wasser-Variante

  • Am besten wählt ihr (wenn ihr die Wahl habt und kein Sturm sie für euch trifft) nur Triebspitzen aus, die keine Knospen oder Blüten tragen. Der Schnitt sollte nahe unter einem Blattansatz erfolgen. Dort bildet die Pflanze an der Schnittfläche ein Wundgewebe, aus dem sich Wurzeln entwickeln können.
  • Dann werden Blätter entfernt – weniger hübsch, aber bessere Chancen, dass es klappt. Lasst nur zwei bis drei Blätter an der Spitze übrig.
  • Glas-Wahl: Der Steckling sollte darin aufrecht stehen, nicht umfallen und auch nicht komplett hineinfallen können. 
  • Füllt nur so viel Wasser ins Glas, dass der unterste Zentimeter des Stecklings im Wasser steht. Das Wasser solltet ihr täglich wechseln.
  • Stellt die Stecklinge dann geschützt vor Wind und direkter Sonneneinstrahlung ins Freie, bis sich ausreichend Wurzeln gebildet haben.
  • Die neue Pflanze wird in Aussaatsubstrat gepflanzt. 

Erd-Variante

“Jetzt ist sie vollends übergeschnappt” dachte sich Herr Pötit, als ich am Wochenende mit meiner Papiertopf-Presse wieder Aussaattöpfchen geformt habe. Dieses Mal sollten aber gar keine Samen hinein, sondern ebenfalls Stecklinge. Eine Alternative zum Wurzeln im Wasser ziehen ist es nämlich, die Stecklinge direkt ins stets feuchte Substrat zu stecken. Auf diese Weise möchte ich Lavendel, Rosmarin und Thymian vermehren.

  • Meine Papiertopf-Presse ist ein 1A-Super-Tipp. Kostenlose Töpfchen, die die Umwelt schonen! Dazu wird ein Streifen Zeitungspapier um den Zylinder gerollt, unten umgeknickt und dann drehend in die Schale gepreßt – fertig!
  • Die fertigen Papiertöpfchen werden dann mit Erde befüllt. 
  • Die Stecklinge sollten zwei bis drei Knoten (Blattansatzstellen) tief ins Substrat rein. 
  • Sind es Stecklinge mit weichen Trieben, solltet ihr sicherheitshalber mit einem Pikierholz ein Loch vorbohren, damit Nichts knickt.
  • Die Erde muss unbedingt freucht gehalten werden. Dazu regelmäßig gießen und am besten unter eine Glashaube stellen.
  • Sind die Stecklinge geglückt, kann das komplette Töpfchen eingepflanzt werden – das Papier verrotet ganz fix. 



Schönheitskur

Übrigens mache ich das auch regelmäßig mit zu hoch gewachsenen Sukkulenten. Kopf ab, die Schnittstelle abtrocknen lassen, dann auf neue Erde legen und nur mäßig gießen. Schon bald bilden sich neue Wurzeln und die Sukkulente schaut wieder ordentlich aus. Tip Top.

Pötit liebt | Pfeffersack & Söhne

In meiner Küche gibt es ein Regal, das ich mehr liebe als alle anderen und das auch so voll ist, dass manche Gläschen und Fläschchen darin schon in andere Küchenbereiche umgelagert werden mussten: das Gewürzregal.
Pötit ist zwar kein Food-Blog, hin und wieder verirrt sich aber doch ein Leckerbissen hier her. Nämlich immer dann, wenn er besonders schön anzuschauen ist. Und mal wieder ist’s um mich geschehen:

Foto: P&S

Das Innendrin

Leidenschaftliche Hobby-Köche legen Wert auf Qualität. Und weil die bei Gewürzen nicht immer gut genug war, haben 4 besonders leidenschaftliche Feinschmecker nicht lange gefackelt und ein eigenes Unternehmen gegründet, das in Sachen Qualität die Messlatte hoch anlegt. Zum Glück! Denn nun profitieren Hinz und Kunz und du und ich von dieser Leidenschaft: die Suche nach guten Produkten ist schon erledigt und wir bestellen einfach online bei Pfeffersack & Söhne. Da kann man sich sicher sein, dass nur feinster Geschmack und beste Verarbeitung in der Gewürzdose stecken.

Foto: P&S

Das Sortiment reicht weit über den deutschen Tellerrand hinaus. Da findet jeder sein Kräutchen. Oder eben ein Salz, eine Blüte, einen Samen, eine Kapsel, eine Wurzel, eine Rinde… Wer jetzt ein ketzerisches “Pfeffer ist einfach Pfeffer” denkt, dem sei gesagt: “weit gefehlt”. So erfährt man bei den Pfeffersäcken zum Beispiel, dass Tasmanischer Bergpfeffer mit besonders komplexer Aromenvielfalt auftrumpft und so der unangefochtene Star in der Welt des Pfeffers ist. Hingegen besticht sein Artverwandter der Tellicherry-Pfeffer mit intensiv nussigem Geschmack und Szechuanpfeffer verleiht “prickelnde pfeffrige Schärfe mit einem Hauch von Limone”. Wow, ich finde das schreit geradezu danach probiert zu werden! 

Das Außenrum

Die Verpackung der Gewürze ist das i-Tüpfelchen – auch sie zeugt von Qualität und Liebe zum Detail.

Foto: P&S

Alle Döschen werden in einer kleinen Keramik-Manufaktur im Westerwald von Hand hergestellt – auch etikettiert wird in Handarbeit. Dass sie weder Licht noch Luft hinein lassen, ist perfekt für die Lagerung der kostbaren Inhalte. Außerdem liebe ich ja Dinge mit Logik und System. Gewürzdosen mit Farbcode? Yeah!

Foto: P&S

Wer also auf der Suche nach neuen Geschmackswelten ist oder dringend ein wunderbares Geschenk für einen Gourmet braucht… gefunden! Schaut vorbei:

Koblenz

Pötit Garten | im Juni

Dieses Jahr ist im Garten nichts wie es sonst ist. Statt Erdbeeren zu ernten, freue ich mich, dass sie doch noch beschlossen haben zu blühen… verrückt. Im Juni sähe ich auch nicht mehr viel Neues an, nur noch Salat nach. Deshalb habe ich momentan nicht viel anderes zu tun, als mich über die Blüten zu freuen und sie zu hegen und zu pflegen:

  • Die Blüh-Pflanzen regelmäßig “ausputzen”, also verwelkte Blüten ausbrechen oder abschneiden.So bildet die Pflanze keine Samen aus, was viel Energie benötigt und der Pflanze oft viel Kraft raubt. Und natürlich auch beschädigte oder welke Laubblätter entfernen.
  • Etwa alle zwei Wochen düngen, am besten flüssig. Übrigens ist zu viel Dünger mindestens so schlecht wie zu wenig.
  • Schädlinge bekämpfen. Ein Kapitel für sich… Hier aber aus gegebenem Anlass ein kleiner Exkurs zum Thema Blattläuse:

Blattläuse bekämpfen

Blattläuse sind gemein, klein und grün. Sie haben es gerne warm und trocken. Sie schleichen sich gerne auf einer neuen Pflanze ein und verbreiten sich dann auf alle anderen. Dort fallen sie über am liebsten über die zarten Triebe, Knospen und Blätter her. Schon bald kräuseln sich die befallenen Blätter, Knospen und Triebe verkümmern und das Wachstum der ganzen Pflanze wird gehemmt. Wer meinen Pflanzen schadet, ist nicht mein Freund. Ich habe den Blattläusen den Kampf angesagt.

Vorallem bei Pflanzen, die später noch gegessen werden sollen, ist das aber nicht so einfach. Außerdem sollen beim Bekämpfen der Blattläuse keine nützlichen Tiere wie Bienen in Mitleidenschaft gezogen werden. Deshalb hier die Kriegstaktik:

  • Stufe 1: Bei leichtem Befall bevorzugt bei einzelnen Topfpflanzen heißt es “Wasser marsch!”.  Einem harten Wasserstrahl halten die wenigsten Blattläuse stand.
  • Stufe 2: Ein altes Hausmittel bei mittlerem Befall ist Seifenlauge. Funktioniert super und geht mit einer Sprühflasche ganz einfach. Dabei sollte man nur darauf achten, dass möglichst wenig Seifenwasser in die Erde gelangt.
  • Die Stufe-2-Öko-Alternative heißt “Pflanzenbrühen aus Brennesseln”. Dazu ein Kilo Brennesseln mindestens 24 Stunden lang in 5 Liter Wasser einweichen und die entstandene Brühe unverdünnt spritzen.
  • Stufe 3: In richtig harten Fälken haben sich “Niem-Präparate” als wirkungsvoll erwiesen. Extrakte des Niembaums sind BIO und wirken gegen jede Menge unterschiedliche Schädlinge – ohne dabei Nützlinge zu gefährden.
  • Immer auch die Blattunterseiten besprühen, da dort die meisten Tiere im Schatten verborgen sitzen. Und damit das alles mehr Spaß macht, habe ich mir einen neuen Pflanzensprüher bestellt.
  • Außerdem unbedingt düngen. Gut gedüngte Pflanzen sind widerstandsfähiger gegen den Befall mit Schädlinge.
  • Zu viel Dünger ist genau so schlecht. Der Stickstoff lässt”mastiges”, weiches Gewebe entstehen, das von Schädlingen besonders leicht befallen werden kann.

Der restliche Pötit Garten

Pötit Glücklichmacher | Pinterest Top 5

Wer mich schon bei Pinterest besucht hat, der weiß: es ist meine schlimmste Sucht. Der Pin it Button ist mein Freund. Mit seiner Hilfe kann ich auch beim Surfen im Web jederzeit teilen, was ich sehe und finde es wieder, wenn ich es bald darauf wieder sehen möchte.
Nirgendwo sonst kann man so einfach Inspiration und Ideen finden, neue Trends entdecken und Originalquellen finden. Aber nur, wenn man den richtigen Boards folgt. Deshalb möchte ich heute meine Top 5 to follow mit euch teilen:

 
 

Das perfekte Pinterest-Bild

Pötit bei Pinterest

Pinterest ist ein eigener kleiner Microkosmos. Wer wissen will, was bei Pinterest besonders beliebt ist, der darf auf die Ergebnisse der neusten Studie des Wired-Magazin gespannt sein: Keine Gesichter, dominante Farben, ausgeglichene Helligkeit und lieber Rot als Blau.
Hinzu kommt, dass deutlich mehr Frauen Pinterest benutzen. 5mal mehr Frauen als Männer sind es beispielsweise in Amerika. Das beeinflusst klar die Themen und vielleicht auch die Anzahl der etwas schwülstigen Bilder.
Und so kommt es, dass das Bild mit den meisten Repins ganz sicher keines ist, das auf meine Pinwände kommt… Aber auf die meiner Top 5 zum Glück auch nicht!

Welche Boards sind Eure Favoriten?

Pötit Garten | im Mai

Der Mai ist mein liebster Gartenmonat. Das Grün ist noch zart, die Blüten sind schon da, jede Sonnenstunde ist noch kostbar. Höchste Zeit für ein Garten-Update.

Eisheilige zu Besuch

Mamertus – 11. Mai
Pankratius – 12. Mai
Servatius – 13. Mai
Bonifatius – 14. Mai
Sophie – 15. Mai

Glaubt man dem Volksmund und meiner Oma, kann man erst nach den Eisheiligen sicher sein, dass es nicht zu Kälteschäden an jungen Pflanzen kommen. Moderne Gärtner sagen, dass diese uralte Weisheit eigentlich gar nicht mehr zu belegen ist. Ich glaub trotzdem meiner Oma und riskiere nichts. Ab übermorgen kann bei mir also endlich alles an seinen Sommerstandort ziehen.

So nehmen zum Beispiel meine überwinterten Begonien bald den Platz ein, den der Flamingo netter Weise noch frei hält. Und auch Basilikum und Petersilie, die geduldig in der Küche warten, dürfen dann Minze und Lavendel Gesellschaft leisten. Auch die vorgezogenen Tomaten und Paprika können dann ins Freie. Sollte doch noch eine kalte Nacht drohen, hilft ein Vlies.

Kräuter

Für mehrjährige mediterane Kräuter wie Salbei, Thymian oder Lavendel ist jetzt der richtige Zeitpunkt für eine neue Frisur. Um auf Dauer kompakte und vitale Pflanzen zu erhalten, sollte man kräfig zurückschneiden. Unterhalb der Schnittstellen müssen aber unbedingt noch vitale Knospen vorhanden sein.
Dill, Majoran und Bohnenkraut können jetzt angesät werden.

Kletterpflanzen

Damit Kletterpflanzen bald so richtig loslegen können, sollten rechtzeitig Rankhilfen aufgestellt werden. Meine Clematis begnügt sich mit Fäden, die an Nägeln gespannt sind.
Ein bisschen spät war ich dran, als ich letzte Woche noch schnell ein paar Kaiserwinden Samen in die Erde gedrückt habe. Die Clematis allein rankt nämlich nicht allzu hoch. Die Kaiserwinde hingegen hatte vorletztes Jahr täglich mehrere Zentimeter gutgemacht und den ganzen Balkon eingerahmt. Mal sehen was daraus wird.
So lange bleibt die Fuchsie, der es jetzt schon gut gefällt, der einzige Farbtupfer an dieser Wand.

Des Wahnsinns fette Beute

Welcher Salat schmeckt am besten? Der eigene! Stolz wie Bolle und mit doppeltdreifachem Genuss esse ich inzwischen alle paar Tage selbst gepflückten Salat und urban gegärtnerte Radieschen. Die Mühe hat sich jetzt schon mehr als gelohnt und noch ist kein Ende in Sicht.

Im Mai kann immer noch fleißig gesät werden: Sommersalat, Möhre, Chicorée, Radieschen, Rote Bete, Stangen- und Buschbohne. Erbsen noch bis Mitte des Monats.

Gartentrend

Zuletzt noch ein kleiner Hinweis aus der Kategorie Gartentrends: Elegant, geheimnisvoll und deshalb gerade sehr beliebt sind dunkle Pflanzen. Mit ganz dunkelvioletten Blüten sehen sie beinahe schwarz aus.
Mein persönlicher Favorit ist dabei der dreieckige Klee, den ihr auch auf meinem Blumen-Board bei Pinterest sehen könnt.

 

Pötit liebt | Nämä

Kennt ihr schon Nämä, den zuckersüßen Shop aus Finnland? Wenn nicht, wird’s höchste Zeit.

Nämä

Der Kopf, der hinter Nämä steckt, sitzt auf den Schultern von Ruth Landesa, die als Illustratorin ihre Brötchen verdient. In ihrem Online-Shop verkauft sie eigene Entwürfe für Alltagsgegenstände und auch die von anderen finnischen Designern, darunter z.B. auch Kauniste. Die Sammlung ist von Ruth Landesa handverlesen und es kommt nur in Frage, wer die gleichen Prinzipien mag und auch aus Finnland kommt. Also eine kleine Lobeshymne an den finnischen von Natur und Achtsamkeit geprägten Lebensstil.

Wunderschöne Fotos der Produkte kann man nicht nur im Blog bestaunen, sondern auch hier:

 

Let’s celebrate
Metsä Teatowel by Kauniste

Nämä  wooden trivet “tipat” (drops)
Nämä Print Bearded Man
Handcrafted Finnish wooden basket
Purkki Helmi Jar by VAJA

Calendar by Noa Bembibre
by Ruth Landesa 

Pötit Garten | im April

Auch im April gibt es einiges zu tun im kleinen Gärtchen.

 Garten im April

Heute kamen die Samen von Spinat und Karotten in die Erde. Je nach Gegebenheiten, Ehrgeiz und Hunger sind im April aber auch diese Ansaaten möglich:

Aussaat im Freien

Radieschen, Rettiche, Mangold, Erbsen, Zuckererbsen, Frühlingszwiebeln, Kartoffeln, Knoblauch, Zwiebeln, Pflücksalate, alle Kohlarten, Schnittlauch, Dill, Zitronenmelisse, Pfefferminze, Schnittlauch, Salbei, Thymian, Rosmarin, Oregano

Ansäen im Topf auf dem Fensterbrett

Tomaten (ja, geht immernoch), Zucchini, Gurke, Kürbis, Basilikum und Petersilie

Setzlinge

Aber kein Stress… Es gibt ja fast alle Pflanzen auch als Setzlinge zu kaufen und das spart jede Menge Zeit. Diese Woche habe ich kleine Erdbeer-Pflanzen gekauft und in Töpfe gepflanzt.
Manchmal hat man auch das Glück, dass eifrige Gärtner zur Sicherheit viel zu viele Samen gesät haben und am Ende nicht wissen nicht wohin mit ihren Sämlingen… zum Wegwerfen ja viel zu Schade! Also geben sie sie zum Tausch frei oder sind einfach froh, wenn sich jemand um sie kümmert. So wird das bei mir dieses Jahr z.B. mit den Tomaten laufen: gar nichts getan und schon 10 cm große Pflänzchen… Yeah. Danke Mama 🙂

Extra-Tipp: Saatplatten

Saatplatten haben den Vorteil, dass die Samen schon den richtigen Abstand zueinander haben. Saatplatten kann man fertig kaufen oder einfach auch selbst herstellen:
Nimm 2 Steifen Küchenpapier und schneide sie auf die Größe der Schale zu, in die der Samen später gesät werden soll. Befeuchte das Papier leicht und lege Samen im auf der Packung angegebenen Abstand darauf. Ein zweites Küchenpapier wird oben darauf gelegt und fest angedrückt. Jetzt einfach alles auf Erde legen, andrücken, leicht mit Erde bedecken und vorsichtig gießen. Das Papier verrottet nach und nach, während die Pflanze zu wachsen beginnt. Keine Löcher buddeln, kein Pikieren,… so einfach geht gärtnern.

Pötit Glücklichmacher | Northern Delights

Was haben Holly Becker (decor8), Steffi (ohhhmhhh) und Emma Feuxeus (Emmas Designblogg) gemeinsam? Sie alle haben einen erfolgreichen Blog und vor Kurzem ihr erstes Buch veröffentlicht.
Oft habe ich schon in meiner täglichen Blog-Lesetour erfahren, dass “Wunderbare Wohnideen” und “Einfach Heiraten!”  auf meinem Wunschzettel stehen sollten. Heute möchte ich gerne sagen, wieso auch Emmas Buch “Northern Delights” auf eure Wunschzettel gehört.

Northern Delights gehört in die Kategorie Coffee Table Books: viele große und ansprechende Bilder, wenig, aber interessanter Text, hochwertiges Layout. Eben deshalb gehört es auf den Couchtisch, wo jeder Gast staunend darin blättern kann… und in meine Finger, damit ich die Bilder mit den Augen verschlingen kann. Da sei ihm auch der eher stolze Preis von 40€ verziehen, denn man weiß wofür sie bezahlt werden: Jede einzelne Seite ist gelayoutet, der Druck ist hochwertig und die Typo mit Bedacht gewählt (EngelNewSerif STD). Ich hab gar nicht lang gefackelt, es mir sofort vorbestellt und als Ostergeschenk an mich selbst deklariert. Das muss ja auch mal sein. Gut, das war dann etwa einen Monat zu früh, aber ich hab mich an Ostern brav noch mal bei mir selbst bedankt und mich sehr gefreut.

Tja, das Thema ließ mir keine Wahl – ich musste zuschlagen. Northern Delights zeigt Augenschmeichler aus den Kategorien “Scandinavian Homes, Interiors and Design”. Das Buch verrät außerdem spannendes Theoriewissen, wie z.B. was nordisches Design so einzigartig macht oder den Unterschied zwischen dänischem, schwedischem, finnischem und norwegischem Design. Auch Interviews mit echten Größen wie Tomas Backman sind Bestandteil, die die Vielzahl an Bildern unterbrechen. Außerdem werden unglaublich viele Klassiker gezeigt, die man zwar alle schon gesehen hatte, aber nie genau wusste woher das gute Stück denn nun kommt. 

Na, überzeugt? Jetzt aber genug der Worte, hier kommen ein paar Bilder:


 
Noch mehr Einblicke und auch den “Kaufen”-Button gibt es beim Gestalten Verlag .


Northern Delights
Scandinavian Homes, Interiors and Design
 Emma Fexeus, Sven Ehmann
ISBN: 978-3-89955-472-4
39,90 Euro